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Coverabbildung von "„Wiener Salondame? Ein Albtraum!“"

Tanja Gausterer Kyra Waldner - „Wiener Salondame? Ein Albtraum!“

Lotte Tobisch – Charme, Engagement, Courage

Leben und Wirken in Bildern und Dokumenten

Lotte Tobisch, Inbegriff des geistreichen Charmes, der unprätentiösen Eleganz und der beherzten Courage, vereinte in sich noble Herkunft, gute Erziehung und eine stattliche Portion Humor. Der opulent bebilderte Band zeigt Highlights aus ihrem Nachlass und besondere Archivfunde. Zeugnisse aus Kindheit und Jugend sind ebenso vertreten wie Materialien aus ihrer Zeit als Grande Dame des Wiener Opernballs. Der Austausch mit Theodor W. Adorno, Günther Anders, Raoul Aslan, Annemarie Düringer, Ludwig von Ficker, Fritz Hochwälder, Christine Lavant, Gershom Scholem, Helene Thimig, Oskar Werner, Carl Zuckmayer u. a. gewährt Einblicke in das intellektuellkünstlerische Milieu, in dem sie sich bewegte.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Mit zahlreichen Abbildungen.
    256 Seiten
    Format: 200 x 245
    ISBN: 9783701735600
    Erscheinungsdatum: 24.11.2022
    30,00 inkl. MwSt.
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Autor*innen
Tanja Gausterer

geboren 1977 in Wiener Neustadt. Mitarbeiterin der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus. Publikationen u. a. zu österreichischen Literaturzeitschriften und zum Exil in Großbritannien. Zuletzt erschienen: „‚Gedanken reisen, Einfälle kommen an‘. Die Welt der Notiz“ (2017), „Im Schatten von Bambi. Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne.“ (2020), Zusammen mit Kyra Waldner "Wiener Salondame? Ein Alptraum!" (2022). 

Kyra Waldner

seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Handschriftensammlung der Wienbibliothek im Rathaus, Ausstellungen und Publikationen zu privaten handschriftlichen Adressbüchern und Widmungsfotografien. Zuletzt erschienen: "Es ist Frühling und ich lebe noch" (2014), Zusammen mit Tanja Gausterer "Wiener Salondame? Ein Alptraum!" (2022). 

Weitere Bücher

Coverabbildung von 'Es ist Frühling und ich lebe noch'

Kyra Waldner (Hg.) Marcel Atze (Hg.) - Es ist Frühling und ich lebe noch

Eine Geschichte des Ersten Weltkriegs in Infinitiven Von Aufzeichnen bis Zensieren

Stefan Zweig berichtet aus Przemysl, Arnold Schönberg lässt sich in Uniform fotografieren, Roda Roda schickt seiner Mutter ein Porträt mit dem Titel „Hier hast Du Deinen Sohn im Kriegszustand“, Friedrich Qualtinger schreibt Liebesbriefe von der Front an seine Braut und der 11-jährige Hans Weigel an seinen Vater nach Sibirien. Erstmals publizierte Briefe, persönliche Tagebuchaufzeichnungen, Fotografien und Dokumente aus den kulturhistorisch bedeutsamen Nachlässen in der Wienbibliothek machen den Ersten Weltkrieg unmittelbar erfahrbar: Die mit Infinitiven wie „Dichten“, „Essen“, „Kämpfen“, „Lieben“ oder „Sterben“ überschriebenen Kapitel geben dem reich illustrierten Bildband eine besondere Struktur und zeigen den Einbruch des Kriegs in heile Lebenswelten.

Coverabbildung von 'Im Schatten von Bambi Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne. Leben und Werk'

Marcel Atze (Hg.) Tanja Gausterer (Mitherausgeber) - Im Schatten von Bambi

Felix Salten entdeckt die Wiener Moderne. Leben und Werk

Felix Salten war einflussreicher Journalist, mächtiger Kritiker, erfolgloser Theatergründer, unglücklicher Literaturfunktionär, überzeugter Zionist und nicht zuletzt Verfasser des Bestsellers „Bambi“ (1922), der noch Walt Disney reich machen sollte. Als wichtige Figur des „Jung Wien“-Kreises um Hugo von Hofmannsthal war Salten Teil der literarischen Moderne seiner Zeit; Arthur Schnitzler blieb sein enger Freund, Karl Kraus wurde sein unerbittlicher Feind. Anlässlich seines 75. Todestags rückt der Wiener Tausendsassa als prägender Akteur der Zeitgeschichte, der Monarchie, Erste Republik, Diktatur und Exil sowie zwei Weltkriege erlebt hat, ins Rampenlicht. Leben und Werk dieser schillernden Figur werden auf Basis seines nun zugänglichen Nachlasses gänzlich neu präsentiert.

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Das Ausmaß von Heinz Conrads‘ Prominenz können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen: In Zeiten des Rundfunkmonopols und lange vor den sozialen Netzwerken konnte er die Radio- und Fernsehlandschaft nahezu flächendeckend bespielen. In seinen im lockeren Plauderton vorgetragenen Sendungen mischte Conrads Anekdoten und Wienerlied, milde Ironie und üppig aufgetragenes Sentiment mit professioneller Hingabe und begeisterte damit ein fanatisches Massenpublikum. „Griaß eich die Madln, servas die Buam!“ analysiert eine einzigartige Medienkarriere in all ihren Facetten und zeigt, dass der explizit unpolitische Conrads doch ein wesentlicher Faktor in der Schaffung einer österreichischen Nachkriegsidentität war.

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Die sieben Leben der Lotte Tobisch

Lotte Tobisch (1926–2019) galt als Grande Dame Österreichs. Sie organisierte 15 Jahre lang den weltbekannten Wiener Opernball, doch ihre große Popularität erwarb sie sich nicht nur durch Repräsentation dieses medialen Großereignisses, sondern vor allem durch ihre Belesenheit, Schlagfertigkeit und ihr soziales Engagement. Tobisch war schon in jungen Jahren als Schauspielerin am Burgtheater engagiert, und sie trat in regelmäßigen Austausch mit vielen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Ihre Biografie stellt eine kleine Kulturgeschichte der Zweiten Republik Österreichs dar. Harald Klauhs hat nach umfangreichen Recherchen und im Gespräch mit Weggefährt*innen die erste umfassende Biografie dieser beeindruckenden Frau verfasst.