Home / Autor*innen / Vladimir Vertlib
Vladimir Vertlib

Vladimir Vertlib

geboren 1966 in Leningrad. 1971 emigrierte die Familie nach Israel, dann nach Italien, Holland und die USA, bevor sie sich 1981 in Österreich niederließ. Er studierte Volkswirtschaftslehre und lebt seit 1993 als Schriftsteller in Salzburg und Wien. Sein Werk umfasst Romane, Erzählungen, Essays sowie zahlreiche Artikel. 2001 erhielt er den Adelbert von Chamisso-Förderpreis sowie den Anton Wildgans Preis. Vertlib schrieb u.a. den Roman “Lucia Binar und die russische Seele“, der 2015 auf der Longlist zum Deutschen Buchpreis stand. 2022 erscheint sein Roman "Zebra im Krieg". 

Alle Veranstaltungen

Bücher

Coverabbildung von 'Wenn der Jasmin Wurzeln schlägt'

Jad Turjman Karim El-Gawhary (Vorwort) Vladimir Vertlib (Nachwort) - Wenn der Jasmin Wurzeln schlägt

Wie ich gelernt habe, die Heimat in mir zu finden

Jad Turjman erzählt, wie es ihm erging, nachdem seine Flucht aus Syrien gelang und er in Österreich eine neue Heimat fand. In seiner Reflexion über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen erzählt Jad Turjman, in welche Fettnäpfchen ein Syrer durch den Mangel an Sprachkenntnissen treten kann und mit welchen Rassismen er konfrontiert ist. Turjman fragt, wie ein Mensch traumatische Ereignisse verarbeiten kann, und beschreibt seine persönlichen Therapieerlebnisse. Das Folgebuch von „Wenn der Jasmin auswandert“ ist vielschichtig, humorvoll und tiefgehend. Nach einem tödlichen Unfall des Autors ist das vorliegende Buch als sein Vermächtnis zu lesen.

Coverabbildung von 'Zebra im Krieg'

Vladimir Vertlib - Zebra im Krieg

Roman nach einer wahren Begebenheit

Mit der Geschichte von Paul Sarianidis gelingt Vladimir Vertlib in „Zebra im Krieg“ ein meisterhaft ironischer, jedoch stets von Zuneigung und Humanität erfüllter Blick in menschliche und politische Abgründe: Paul lebt mit seiner Familie in einer vom Bürgerkrieg heruntergewirtschafteten osteuropäischen Stadt am Meer. Als er arbeitslos wird, verstrickt er sich immer tiefer in die wüsten Debatten, die in den Sozialen Medien toben. Doch eines Tages wird Paul von Boris Lupowitsch, einem Rebellenführer, den er im Internet bedroht hat, verhaftet. Lupowitsch rechnet mit ihm vor laufender Kamera ab. Paul wird verhöhnt und gedemütigt, das Video millionenfach gesehen. Wie kann er mit dieser Schande weiterleben?