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Coverabbildung von "Gebrochen-Weiß"

Astrid H. Roemer Bettina Bach (Übersetzung) - Gebrochen-Weiß

In einem gewaltigen Buch voller Sinnlichkeit, Schmerz und Lebensfreude entfaltet „Gebrochen Weiß“ ein Panorama weiblicher Biografien.

In Surinam, der ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika, mischen sich Sprachen und Religionen, Hautfarben und Ethnien. In Paramaribo leben die Frauen der Familie Vanta, drei Generationen, von der sterbenskranken Oma Bee bis zu Enkelin Imker, die sie liebevoll betreut, von Mutter Louise, die vier Kinder alleine großzieht, bis zu ihrer Tochter Heli, die wegen einer verbotenen Affäre in die Niederlande geschickt wird. Sie alle sind auf der Suche nach Zugehörigkeit, sie alle träumen von einem besseren Leben. „Gebrochen-Weiß“ ist ein vielstimmiger Chor weiblicher Erzählungen, es wird geflüstert und geschrien, geweint und gejubelt. Astrid H. Roemers Sprache geht unter die Haut, eindringlich erzählt sie von Liebe und Tod, Familie und Trennung, Heimat und Verlust.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Aus dem Niederländischen übersetzt. Mit Lesebändchen.
    416 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701717675
    Erscheinungsdatum: 14.03.2023
    28,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    Aus dem Niederländischen übersetzt.
    416 Seiten
    ISBN: 9783701746989
    Erscheinungsdatum: 14.03.2023

    Empfohlener Verkaufspreis
    19,99 inkl. MwSt.
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Autor*innen
Astrid H. Roemer

geboren 1947 in Paramaribo (Suriname), einer ehemaligen niederländischen Kolonie in Südamerika. Sie hat Theaterstücke, Lyrik sowie zahlreiche Romane publiziert, in denen sie Fragen der Heimat, Familie, Identität und postkolonialen Politik verhandelt. 2016 hat sie den renommierten P.C.-Hooft-Preis für ihr Gesamtwerk erhalten, 2021 als erste POC den Prijs der Nederlandse Letteren 2021, den wichtigsten Literaturpreis für Autor*innen niederländischer Sprache. Im Residenz Verlag erschien 2022 „Gebrochen-Weiß“, das auf Platz 1 der Litprom-Weltempfänger Bestenliste stand und "Vom Wahnsinn einer Frau" (2024). 

Bettina Bach (Übersetzung)

aufgewachsen in Deutschland und Frankreich, lebt in Jena. Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Amsterdam. Bettina Bach übersetzt aus dem Niederländischen und Französischen, u.a. Jan Siebelink und Tommy Wieringa. Für die Übersetzung von Arjan Vissers "Der blaue Vogel kehrt zurück" wurde sie 2014 mit dem Else-Otten-Preis ausgezeichnet. Für den Residenz Verlag übersetzte sie die Romane "Samir, genannt Sam" von Mano Bouzamour, „Norden“ von Sien Volders, "Gebrochen-Weiß" und "Vom Wahnsinn einer Frau" (2024). von Astrid H. Roemer. 

Pressestimmen

Eine einzigartige Stimme in der niederländischen Literatur. Roemers Werk ist poetisch, unkonventionell und authentisch. Große Themen wie Kolonialisierung und Gewalt verbindet sie mühelos mit zutiefst menschlichen Alltagsgeschichten.
[Quelle: Jurybegründung Prijs der Nederlandse Letteren]

„Gebrochen-Weiß“ ist ein äußerst verschlungenes und daher durchaus anstrengendes Werk, dessen Größe sich erst nach und nach entfaltet. Dann aber mit Wucht.
[Quelle: Katharina Borchardt, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR]

Der mehrfach ausgezeichneten Astrid Roemer gelingt durch schnelle Perspektiv- und Zeitenwechsel und eine sinnlich-lustbetonte Sprache eine dynamisch-mitreißende Geschichte, die ihre Anfänge um 1900 mitten im Amazonas-Urwald hat, wo Großmutter Bee, Tochter eines verarmten Plantagenbesitzers, mit dem ehemaligen Sklaven Anton verheiratet wurde. Ein ewiges Familienthema.
[Quelle: Anette Schneider, NDR KULTUR]

„Gebrochen-Weiß“ hat mich nach Suriname entführt und nicht nur mein Interesse an Gegenwart und Vergangenheit dieses Landes (...) geweckt, sondern einen ganz eigentümlichen Sog aufgebaut und bis zur letzten Seite gesteigert.
[Quelle: Else Laudan, HERLAND NEWS]

So macht Astrid H. Roemer die spezifisch weibliche Erfahrung kolonialer Gewalt greifbar.
[Quelle: Nora Karches, DEUTSCHLANDFUNK KULTUR]

Litprom-Bestenliste Nr 1.  
Niederländisch-surinamische Familiensaga, die es in sich hat.
[Quelle: Katharina Borchardt, WELTEMPFÄNGER]

„Gebrochen-Weiß“ ist ein ambitionierter Roman aus einer Gegend, über die man gemeinhin wenig hört und liest, und die Form des Romans ist ungewöhnlich und überwiegend gelungen. So hat sich die Lektüre am Ende gelohnt.
[Quelle: Ines Daniels, LETTERATURA]

Astrid Roemer (...) lässt in Gebrochen-Weiß drei Generationen Frauen einer Familie sprechen, die so bunt gemischt ist wie die Gesellschaft selbst. Ein aufwühlendes und mitreißendes Familienepos. (...) Großartig, wie Astrid Roemer diese zweite Ebene in einfachen Bildern sichtbar macht.
[Quelle: Susanne Rikl, KOMMBUCH]

Eine pralle, aber keine leichtfüßige Lektüre.
[Quelle: Astrid Kuffner, MADAME WIEN]

Faszinierender Roman ohne die gewohnten Erzählkonventionen, wie z.B. Kapitel oder Absätze. Ausgezeichnet übersetzt.
[Quelle: Günter Brandorff, EKZ]

Roemer zeigt eine schriftstellerische Qualität, die den Vergleich mit einem Autor wie García Márquez nicht scheuen muss. Ein großes Lob auch an die Übersetzerin Bettina Bach, die den Stil der Autorin hervorragend ins Deutsche übertragen hat. Dieser Roman ist genau das richtige für Freunde gehobener Belletristik, die gut unterhalten werden wollen und dabei ganz en passant eine Menge an unbekannter Zeitgeschichte lernen.
[Quelle: Günter Bielemeier, MEDIENPROFILE]

Die Autorin findet die richtige Sprache, wofür sie manche Regeln und Konventionen über Bord wirft. (...) Der Roman „Gebrochen-Weiß“ ist ganz große Literatur und dabei keineswegs „schwerverdaulich“.
[Quelle: Gert Eisenbürger, ILA]

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