Coverabbildung von "Proben"

Tara C. Meister - Proben

Sensibel erzählt Tara C. Meister eine zeitgenössische Geschichte über alternative Lebensentwürfe und Träume, über Scheitern und neues Leben.

Die unberechenbare, aber charismatische Johanna ist Regisseurin in einem kleinen Theaterkollektiv. Mit Caro, die als Biochemikerin in einem Labor arbeitet, verbindet sie eine enge, vielleicht zu enge Freundschaft. Als Johanna ungewollt schwanger wird, bietet Caro ihr an, das Kind in Zukunft gemeinsam großzuziehen – ein mutiger Gegenentwurf zu traditionellen Familienmustern? Tara C. Meisters aufregender Debütroman konfrontiert Träume mit ihrer Realitätstauglichkeit. Mit leichter Hand und klarem Blick beschreibt sie Momente von Intimität und Nähe, aber auch Konflikte und Übergriffe. Doch Johanna und Caro sind fest entschlossen, ihre mutige Entscheidung auch zu leben – und sich dabei auch in einer Welt zu behaupten, in der Utopien nicht vorgesehen sind …

Erhältlich als

  • Hardcover
    256 Seiten
    Format: 125 x 215
    ISBN: 9783701717842
    Erscheinungsdatum: 12.02.2024
    24,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    ISBN: 9783701747160
    Erscheinungsdatum: 12.02.2024

    Empfohlener Verkaufspreis
    16,99 inkl. MwSt.
Bestellen

Sie können dieses Buch vormerken:

Autor*innen
Tara C. Meister

geboren 1997 in Kärnten, Medizinstudium in Wien, seit Herbst 2022 Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Tara C. Meister schreibt Kurzprosa, Spoken Word und Dramatik. Ihre Texte wurden mehrfach ausgezeichnet und in diversen Anthologien und Literaturzeitschriften publiziert. 2022 stand sie auf der Shortlist für den Wortmeldungen Förderpreis und wurde mit dem Erostepost Literaturpreis sowie dem Förderpreis für Literatur des Landes Kärnten ausgezeichnet. „Proben“ ist ihr erster Roman.

Pressestimmen

Tolles Debüt der 1997 geborenen Österreicherin Tara C. Meister. Ihr Ton trifft junge Lesewelten.
[Quelle: Kurier]

Die 27-jährige Tara C. Meister, profilierte Poetry-Slammerin und mehrfach für ihre Spoken-Word-Texte ausgezeichnet, schildert dieses alternative Lebensmodell voll Empathie und Liebe zu ihren Figuren.
[Quelle: Karin Waldner-Petutschnig, Kleine Zeitung]

Die Kraft dieses Romans liegt nicht nur in klugen Dialogen und genauen Beschreibungen, sondern vor allem darin, dass die beiden Figuren in ihrer ganzen Schwierigkeit und Schwäche gezeigt und dennoch getragen werden, voneinander und von der Erzählung, trotz aller Fragilität.
[Quelle: Anna Kow, Leipziger Kreuzer Magazin]

Eine der Stärken des Romans liegt in den pointierten Dialogen und Begegnungen zwischen den Figuren (...) Dies ist jedoch nicht der einzige Grund, weshalb Proben durchgehend an eine unterhaltsame, schwungvolle Fernsehserie erinnert.
[Quelle: Daniela Chana, Literaturhaus Wien ]

Ein begeisterndes Debüt des neuen weiblichen Joseph Roth.
[Quelle: Walter Pobaschnig, Literatur outdoors]

Tara C. Meisters aufregender Debütroman konfrontiert Träume mit ihrer Realitätstauglichkeit. Mit klarem Blick beschreibt sie Momente von Intimität und Nähe, aber auch Konflikte und Übergriffe.
[Quelle: Klipp]

Als ungeheuer vielschichtig erweist sich der Text im Verlauf der Handlung, behutsam baut die Autorin die Geschichte Stück um Stück weiter aus und werden die einzelnen Ebenen miteinander in Verbindung gesetzt. (...) Sehr stark!
[Quelle: Edith Bernhofer, DIE BRÜCKE]

Veranstaltungen
Lesung
Weinbar Gemischter Satz, Cobenzlgasse 4, 1190 Wien
Lesung und Gespräch
Am Katharinenkloster 6, 90403 Nürnberg

Das könnte Sie auch interessieren

Coverabbildung von 'Was über Frauen geredet wird'

Mieze Medusa - Was über Frauen geredet wird

Freundinnen und Partnerinnen, Mütter und Töchter: In Mieze Medusas hinreißendem neuen Roman dreht sich alles um Frauen und ihr Recht, auf das zu pfeifen, „was über sie geredet wird:“ Die Tirolerin Laura lebt in Innsbruck und hasst Skifahren, Hüttenromantik und Alpenzauber. Frederike, genannt Fred, mit vierzig immer noch unstet und öfter arbeitslos, lebt in Wien, früher mal mit Marlis, verliebt sich aber in die Musikerin Milla YoloBitch. Marlis will ein Kind, Fred will Milla, Milla will rappen, Laura will Comics zeichnen, Lauras Schwester Isabella will Familie und Karriere. Und wenn auch nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen, so legt Mieze Medusa hier doch ein flammendes Plädoyer dafür vor, dass Frauen alles sein, werden und wollen dürfen.

Coverabbildung von 'Mütter und Fernfahrer'

Ivana Dobrakovová Ines Sebesta (Übersetzung) - Mütter und Fernfahrer

Witziger und pointierter ist selten vom Dilemma zeitgenössischer Weiblichkeit erzählt worden: Zwischen den unerfüllbaren Forderungen der allgegenwärtigen Mütter und der Sehnsucht nach den stets abwesenden, verlockenden „Fernfahrern“ versuchen fünf Frauen in Bratislava und Turin, ihr eigenes Leben zu leben. Familienbande erweisen sich dabei als genauso verhängnisvoll wie die Anforderungen des oftmals virtuellen Datings mit all seinen (falschen) Versprechungen. Ivana, Lara, Olivia, Gloria und Veronika sind hinreißend widerständige Frauen, die sich mit Humor und ungewöhnlichen Lösungen gegen die alltäglichen Zumutungen wehren und auf ihrem Glücksanspruch beharren.

Coverabbildung von 'oft manchmal nie'

Cornelia Hülmbauer - oft manchmal nie

In Momentaufnahmen und Gedächtnisbildern beschreibt Cornelia Hülmbauer eine Kindheit und Jugend auf dem Land. Eine Autowerkstätte, eine vierköpfige Familie bilden den Hintergrund des Aufwachsens, intime Augenblicke stehen neben eindringlichen, mit feinem Humor geschilderten Szenen. So dicht ist ihr Textgewebe und so präzise ihre Beschreibungen, dass Geschmäcker und Gerüche, Gefühle und Sehnsüchte geradezu körperlich spürbar werden. Vor unseren Augen entsteht ein „Bildnis der Autorin als junges Mädchen“. Mühelos gelingt es Cornelia Hülmbauer, in kurzen Passagen sowohl die Vergangenheit selbst als auch das Erinnern und die Geburt einer schriftstellerischen Sensibilität sichtbar zu machen.

Coverabbildung von 'Fremdlinge'

Anna Katharina Laggner - Fremdlinge

Ein Arzt erklärt der Autorin überraschend, dass es Leben in ihr gibt. Sie hat einen Sohn, nun ist sie wieder schwanger. Mit Zwillingen. Viele Diskussionen später entscheidet sie sich gegen einen Abbruch. Und erkennt, dass eine Zwillingsschwangerschaft öffentliches Eigentum zu sein scheint: Ärzte und Verwandte, wildfremde Menschen und Freundinnen, die Yogalehrerin und die Arbeitskolleg*innen – alle bewerten, beraten und befühlen auch gerne den wachsenden Bauch. Radikal subjektiv und mit unerschütterlichem Humor ergründet Anna Katharina Laggner das Mysterium, drei in eins zu sein, und führt Buch über ihr Leben mit und unter „Fremdlingen“, über erotische Durststrecken und gesellschaftliche Zumutungen, über ihre Ängste und über die große Freude, die da auch ist, immer wieder.