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Coverabbildung von 'Wunder wird es hier keine geben'

Goran Ferčec Mascha Dabić (Übersetzung) - Wunder wird es hier keine geben

Hoffnungslos, aber nicht ernst: Ferčecs Roman ist ein kleines existentialistisches Meisterwerk.

Wunder wird es in den Staaten des ehemaligen Jugoslawien tatsächlich keine geben, auch wenn der Kapitalismus sie unablässig verspricht. Bender, der vor dem Bürgerkrieg geflüchtet ist und seitdem in der Fremde im Exil lebt, kehrt erstmals in das zerstörte Dorf seiner Kindheit zurück. Sein Vater, der in Kroatien geblieben ist, ruft ihn: Die Mutter ist verschwunden, Bender soll helfen, sie zu finden. Präzise, lakonisch und mit schwarzem Humor beschreibt Goran Ferčec die Alltagsroutinen und die vergebliche Suche der beiden Männer. Vater und Sohn sind traumatisiert und außerstande, Worte für ihre Verluste zu finden, ihre kargen Dialoge scheinen geradewegs aus dem absurden Theater eines Beckett zu stammen. So knapp und so untergründig komisch ist bisher noch selten von der Sinnlosigkeit des Kriegs erzählt worden.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Aus dem Kroatischen übersetzt.
    288 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701717408
    Erscheinungsdatum: 13.04.2021
    22,00 inkl. MwSt.
  • E-book
    Aus dem Kroatischen übersetzt.
    224 Seiten
    ISBN: 9783701746538
    Erscheinungsdatum: 13.04.2021

    Empfohlener Verkaufspreis
    15,99 inkl. MwSt.
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Coverabbildung von 'Du bist keine Fremde hier in Kalimera'

Paul Rachbauer (Fotos) Kunrich Gehrer Reinhard Gassner - Du bist keine Fremde hier in Kalimera

Eines der schönsten Bücher Österreichs 2008 Auf den Spuren griechischer (Sprach-) Kulturen außerhalb Griechenlands.

In der Antike war Griechisch die internationale Verkehrssprache des östlichen Mittelmeerraumes, ähnlich dem Englischen von heute. Zwischen dem Kaukasus und Unteritalien trifft man aus diesem Grund immer noch auf Menschen, die Griechisch sprechen. Dieses Buch verarbeitet sieben Reisen, auf den Spuren griechischer (Sprach-)Kultur außerhalb Griechenlands. Zu diesem Thema werden drei verschiedene Zugänge von den drei Autoren vereint und die Reiseerlebnisse und historischen Hintergründe unterschiedlich aufgearbeitet. Der schlüssige Kultur- und Reisebericht von Kunrich Gehrer soll einen Beitrag zur Interpretation und zum Verstehen der Gegenwart bezüglich der europäisch-abendländischen Kultur und deren griechischen Wurzeln geben. Die Fotografien von Paul Rachbauer ergeben eine für sich stehende, erzählerische Bildstrecke. Reinhard Gassner informiert im dritten Teil des Buches über Schriftentwicklungen der bereisten Länder und ihre Zusammenhänge zur griechischen Schrift, illustriert mit Grafiken und Alphabeten. Das Buch wird in Griechenland vertrieben von: Ianos Publications, Aristotelous 7, 54624 Thessaloniki tel: +30 2310 284833, fax: +30 2310 284832

Erhältlich als

  • Leinenband
    mit zahlreiche FotosTexte Deutsch und Griechisch
    168 Seiten
    Format: 162 x 232
    ISBN: 9783701730742
    Erscheinungsdatum: 01.02.2008
    24,00 inkl. MwSt.
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Coverabbildung von 'Annuschka Blume'

Marjana Gaponenko - Annuschka Blume

Dieses Buch steckt voller Wunder! Ein Roman, der vor Seele, vor Liebe, Pathos, Witz und Farben nur so trieft.

Dieses Buch steckt voller Wunder! Ein Roman, der vor Seele, vor Liebe, Pathos, Witz und Farben nur so trieft. Annuschka lebt als Lehrerin in der ukrainischen Provinz, Piotr ist Journalist und Weltenbummler und immer weit, weit weg, um zu beweisen, dass es keinen Unterschied gibt zwischen Steppe und Bergen. Wie es ja auch keinen Unterschied gibt zwischen Mensch und Tier, Mann und Frau, Glück und Unglück, hier und dort. Kommt nur darauf an, wie weit man sich von den nüchternen Tatsachen entfernt. Und das tun die beiden mit Begeisterung und Leidenschaft, indem sie sich Briefe schreiben. Schreiben? Sie zünden sie wie Raketen, schießen sich und die Welt ins All, und von dort aus schauen die Dinge tatsächlich etwas anders aus, als wenn man auf dem Boden bleibt. Und so schweben sie und schwärmen sie und berauschen sich und erzählen einander Geschichten, die so witzig sind und zugleich so traurig, denn – wo ist da der Unterschied? Das ist wahrlich kein Buch für Musterschüler und Bürokraten. Hände weg!

Erhältlich als

  • Hardcover
    256 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701715442
    Erscheinungsdatum: 09.09.2010
    21,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    256 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701742066
    Erscheinungsdatum: 09.09.2010

    Empfohlener Verkaufspreis
    7,99 inkl. MwSt.
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Autor*innen 96 Treffer

Goran Ferčec

ist 1978 in Koprivnica (Kroatien) geboren, lebt in Zagreb und Rijeka. Er ist Theaterautor, Dramaturg und Essayist, für seine Performances und Theaterstücke hat er zahlreiche Preise gewonnen, seine Werke wurden in Zagreb und Rijeka, aber auch in Leipzig, Bonn und beim steirischen herbst in Graz aufgeführt. 2015 erschien seine Essaysammlung „Handbuch für Gestern“, 2018 seine gesammelten Performancetexte „Überstunden“. „Wunder wird es hier keine geben“ ist sein erster Roman (Orig. „Ovdje neće biti čuda“, 2011).

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Mascha Dabić

1981 in Sarajevo geboren, übersetzt Literatur aus dem Balkanraum, u. a. „Ausgehen“ von Barbi Marković oder die Werke von Svetislav Basara, Dragan Velikić, Damir Ovčina und Goran Ferčec. Studium der Translationswissenschaft (Englisch und Russisch). Lebt in Wien, arbeitet als Dolmetscherin im Asyl- und Konferenzbereich und lehrt an den Universitäten Innsbruck und Wien. Mit ihrem Debütroman „Reibungsverluste“ landete sie auf der Shortlist Debüt des Österreichischen Buchpreises 2017; 2018 erhielt sie den Literatur-Förderungspreis der Stadt Wien.

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Reinhard Gassner

geboren 1950, eröffnete 1976 sein eigenes Gestaltungsbüro. Er ist Mitglied von da Design Austria und AGI Alliance Graphique Internationale. Von 1996 bis 1999 war er externer Berater und gestalterischer Leiter des Fachhochschul-Studienganges InterMedia in Dornbirn. Reinhard Gassner ist international als Kurator, Juror und Vortragender tätig. Seit 1990 befasst er sich in freien Arbeiten mit Aspekten verschiedener Schriftkulturen. Er lebt in Schlins (Vorarlberg). Zuletzt bei Residenz erschienen: "Du bist keine Fremde hier in Kalimera" (2008).

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