Titel

Barbara Frischmuth - Bindungen

und andere Erzählungen

Barbara Frischmuth ist eine Meisterin der stilistischen Vielfalt: Mit viel Einfühlungsvermögen nähert sie sich mal realistisch, mal absurd-grotesk den Schwierigkeiten und Mühen des menschlichen Zusammenlebens. Frischmuth erzählt von Abschieden und Anfängen. Sei es in der Geschichte um eine junge Archäologin, die sich mit Liebeskummer zu ihrer Schwester zurückzieht und eine kathartische Erfahrung durchlebt, sei es im vorgeschobenen Streit zwischen der Großmutter und ihrer Enkelin um die Suche nach einer Feile. Mit verspielter Erzählfreude lässt Frischmuth vor allem eines aufblitzen: Die Wirklichkeit ist immer wieder ein Experiment.

Erhältlich als

  • Hardcover
    176 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701716173
    Erscheinungsdatum: 16.07.2013
    19,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    176 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701743629
    Erscheinungsdatum: 16.07.2013

    Empfohlener Verkaufspreis
    9,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Barbara Frischmuth

geboren 1941 in Altaussee, studierte Türkisch, Ungarisch und Orientalistik und ist seitdem freie Schriftstellerin. Die mehrfach ausgezeichnete Autorin lebt seit einigen Jahren wieder in Altaussee. Zu ihren größten Erfolgen zählen die Romane „Die Mystifikationen der Sophie Silber“ (1976) oder „Kai und die Liebe zu den Modellen“ (1979). Zuletzt bei Residenz erschienen: „Die Klosterschule" (2004), „Bindungen" (2013) und "Machtnix oder Der Lauf, den die Welt nahm" (2018).

Pressestimmen

… einer der ganz großen deutschsprachigen Schriftstellerinnen. Die LeserInnen werden mit jeder Seite immer tiefer in die Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen geführt.
[Quelle: Silke Pixner, ANSCHLÄGE]

…der Band weckt Lust, das nächstgelegene Bücherregal nach bisher noch nicht gelesenen Büchern der wunderbaren und unglaublich wandlungsfähigen Barbara Frischmuth zu durchsuchen.
[Quelle: Astrid Nischkauer, FIXPOETRY]

Die ausgewählten Geschichten (…) machen Lust auf ein Wiederlesen oder Neuentdecken der Autorin.
[Quelle: JOURNAL]

Menschliches Zusammenleben und wie man Spielregeln dafür findet – das „spielt“ Barbara Frischmuth in den Erzählungen dieses Bandes (…) mit sprachlicher Raffinesse gekonnt durch.
[Quelle: Sabine Neubert, NEUES DEUTSCHLAND]

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Barbara Frischmuths furioses Debüt: die enge Welt eines katholischen Mädchenpensionats, seiner Schülerinnen und ihrer Wünsche, seiner Lehrerinnen und ihrer Regeln – Ausdruck einer konsequenten Erziehung zur Unfreiheit des Empfindens, Denkens und Handelns. Der Schlafsaal ist der Ort, an dem wir die Nacht verbringen. Wo wir lachen, wenn es einen Anlaß gibt – mit vorgehaltener Hand, den Umständen entsprechend – und wo wir weinen, wenn es sein muß – wenn wir glauben, daß alle anderen schlafen.

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