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Titel

Walter Famler (Hg.) Adolf Holl - Das Adolf-Holl-Brevier

Wenn eine Persönlichkeit wie Adolf Holl ihren 80. Geburtstag feiert, kann sie auf ein wichtiges Lebenswerk zurückblicken. Das Adolf-Holl-Brevier versammelt Sentenzen, Episteln, Thesen und provokative Fingerprints eines gesellschaftskritischen Theologen und Literaten, der längst zu den wichtigsten Intellektuellen Österreichs zählt und für viele eine Instanz nicht nur in Fragen des Religiösen geworden ist. Ein Leitfaden durch Holls Gedankenwerk, das mehr als nur spirituellen Halt im Jahreslauf gibt und das Leben als bestes Gebet erscheinen lässt. “Ich selbst neige zu der Auffassung, dass Gott eine jede Religion gelten lässt, solange sie die Menschen nicht unglücklicher macht, als sie ohnehin schon sind.”

Erhältlich als

  • Hardcover
    223 Seiten
    Format: 115 x 165
    ISBN: 9783701731848
    Erscheinungsdatum: 15.03.2010
    19,90 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Walter Famler (Hg.)

geboren 1958 in Bad Hall. Generalsekretär Alte Schmiede/Kunstverein Wien und Herausgeber der Zeitschrift Wespennest.

Adolf Holl

geboren 1930 in Wien, 1954 zum Priester geweiht. Sein Buch „Jesus in schlechter Gesellschaft“ (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. 1976 folgte die Suspendierung vom Priesteramt. Er lebt heute als Schriftsteller und freier Publizist. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2003) und Axel-Corti-Preis (2006). „Wie gründe ich eine Religion“ (2009), „Das Adolf-Holl-Brevier" (2010), „Können Priester fliegen?“ (2012), „Braunau am Ganges" (2015)

Pressestimmen
Was darin zu lesen ist, das ist Holl vom Feinsten. Ein von Walter Famler (...) klug und kompetent ausgewählter Querschnitt durch das umfangreiche Werk eines kritischen Denkers, wachen Zeitgenossen, versierten Sachbuchautors und brillanten Essayisten. Eines Theologen, der konsequenten Widerspruch gegen die Autorität der Kirche nicht gescheut hat, wo deren Vorbehalte mit seiner eigenen intellektuellen Redlichkeit nicht mehr vereinbar waren. Eines Menschen, der seine eigenen Widersprüche zwar ernst nimmt, aber, gesegnet mit der seltenen Tugend der Selbstironie, gelassen damit umzugehen weiß.
DIE PRESSE, Peter Henisch

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