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Titel

Adolf Holl - Wie gründe ich eine Religion

Ein philosophisches und kluges Manifest. Das fulminante Werk eines großen Freigeistes. Buddha ist im Wald verschwunden, Jesus in die Wüste gegangen, Mohammed in der Höhle gehockt, um sich einen Namen zu machen. Was macht Adolf Holl? Er geht zum Frisör und verknüpft in freier Assoziation Philosophie und Literatur mit der spirituellen Geistesgeschichte, um wieder zum profanen Leben zurückzukehren. Der Freigeist Adolf Holl hat ein Manifest geschrieben. Ein essenzielles, profundes und liebevolles Manifest. Mit der festen Absicht, eine Religion zu gründen, reitet Holl in einem wilden Parcours durch die Geschichte der Religionen, der großen und kleinen. Spürt ihnen nach und fragt nach dem "Warum", nach der Notwendigkeit eines Glaubensbekenntnisses. Denn die heutige Zeit hat die einstigen Glaubensverkünder aus der Wüste wieder in die Wüste zurückgeschickt. Und jetzt muss eine Lösung her: eine neue Religion! Adolf Holl stellt Fragen und sucht Antworten. Nur eines scheint sicher: Die brauchbare Religion muss noch erfunden werden. Ironisch, witzig, und gehaltvoll beschreibt er die Sehnsucht nach einer Glaubensgemeinschaft, die funktioniert und lebbar ist.

Erhältlich als

  • Hardcover
    144 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701715183
    Erscheinungsdatum: 15.02.2009
    17,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    144 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701745074
    Erscheinungsdatum: 15.02.2009

    Empfohlener Verkaufspreis
    9,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Adolf Holl

geboren 1930 in Wien, 1954 zum Priester geweiht. Sein Buch „Jesus in schlechter Gesellschaft“ (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. 1976 folgte die Suspendierung vom Priesteramt. Er lebt heute als Schriftsteller und freier Publizist. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2003) und Axel-Corti-Preis (2006). „Wie gründe ich eine Religion“ (2009), „Das Adolf-Holl-Brevier" (2010), „Können Priester fliegen?“ (2012), „Braunau am Ganges" (2015)

Pressestimmen

Was sich mit dem Titel "Wie gründe ich eine Religion" als Sachbuch tarnt, ist ein großartiger Essay von feinstgesponnener Tiefgründigkeit: Der publizierungsfreudige Religionsphilosoph Adolf Holl verordnet mit fast unerträglicher Leichtigkeit intellektueller Formulierungskunst "Religionsweisheiten" [...]
WIENER ZEITUNG

Und an dieser Stelle beschwere ich mich … über die inhaltistischen Lesarten, denen Holls Bücher ausgesetzt sind: Man liest und propagiert sie wie ein Kompendium zu religiösen Fragen, aber man überliest, dass Adolf Holl einer der besten österreichischen Schriftsteller ist. Holl steht in einer Tradition der Essayistik, deren Fundament Montaignes „Essais“ bilden. Seit diesen „Essais“ besteht die Möglichkeit, auf formal disziplinierte Weise den großen Menschheitsfragen „persönlich“, subjektiv nahezutreten … In dem beharrlichen Fragen nach dem Religiösen, dem man Holls stilistischer Kunst wegen die Anstrengung nicht anmerkt, ist der ehemalige Kaplan derzeit päpstlicher als der Papst.
DIE PRESSE, Franz Schuh

Ein Zweifler, der vom Glauben nicht lassen kann, und ein Glaubender, der zweifelt. Daraus macht er das Beste.
SALZ BURGER NACHRICHTEN, Anton Thuswaldner

Philosophische Glanztaten
OÖ NACHRICHTEN, Peter Grubmüller

Auch sein neues Buch lebt von der gewohnten Leichtfüßigkeit seines Stils, der Schwerwiegendes und Kompliziertes auf allgemein verständliche und leicht konsumierbare Weise zu präsentieren versteht...
FALTER, Kirstin Breitenfellner


 

Weitere Bücher des Autors / der Autorin

Das Adolf-Holl-Brevier

Walter Famler (Hg.) Adolf Holl - Das Adolf-Holl-Brevier

Wenn eine Persönlichkeit wie Adolf Holl ihren 80. Geburtstag feiert, kann sie auf ein wichtiges Lebenswerk zurückblicken. Das Adolf-Holl-Brevier versammelt Sentenzen, Episteln, Thesen und provokative Fingerprints eines gesellschaftskritischen Theologen und Literaten, der längst zu den wichtigsten Intellektuellen Österreichs zählt und für viele eine Instanz nicht nur in Fragen des Religiösen geworden ist. Ein Leitfaden durch Holls Gedankenwerk, das mehr als nur spirituellen Halt im Jahreslauf gibt und das Leben als bestes Gebet erscheinen lässt. “Ich selbst neige zu der Auffassung, dass Gott eine jede Religion gelten lässt, solange sie die Menschen nicht unglücklicher macht, als sie ohnehin schon sind.”

Können Priester fliegen?

Adolf Holl - Können Priester fliegen?

Plädoyer für den Wunderglauben

Padre Pio schwebt in der Luft, Tote kommen auf die Erde zurück, Fakire machen sich unsichtbar, die Madonna lässt Tumore verschwinden. Gottes Lust, immer wieder Neues auszuprobieren, ist offenbar unerschöpflich. So unerschöpflich wie die Lust der Menschen zu staunen, im Sport oder im Konzerthaus. Und staunen macht einen auch dieses Buch: Adolf Holl entwirft darin in aller Kürze die lange Geschichte des Wunderglaubens. In einem Hochseilakt zwischen Erzählung und Aphoristik fängt er die seltenen Momente ein, die den Blick auf die Welt als ein Wunderwerk öffnen. Ein Muss für alle, die glauben wollen und staunen können.

Braunau am Ganges

Adolf Holl - Braunau am Ganges

Adolf Holl begibt sich auf eine Zeitreise in Geisteswelten. Er sucht nach Passagen zwischen der realen und der Schattenwelt. Fündig wird er in Indien, dem Sehnsuchtsort so vieler Sinnsucher. Sie treffen dort auf das, was der Westen verloren hat – aber auch auf Blutiges, Blutrünstiges, ja auch das Böse schlechthin: auf Lord Shiva, die Göttin Kali und auf den wiedergeborenen Hitler … Wie ein Entdecker fremder Kontinente erforscht Holl die Berührungspunkte der sichtbaren und der unsichtbaren Welt, von westlichem Denken und östlicher Weisheit, von Herrschern und Propheten. Eine Einladung zu einer Expedition durch die unendlichen Weiten der Religionen. Adolf Holl feiert am 13. Mai 2015 seinen 85. Geburtstag