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Coverabbildung von "Das Blut ist blau"

Undiné Radzevičiūtė Cornelius Hell (Übersetzung) - Das Blut ist blau

Die Geschichte einer Familie, deren Machtgier Europa prägte: die deutschen Borgia

Das deutsche Adelsgeschlecht von der Borch war nicht minder einflussreich und machtgierig als ihre italienischen Verwandten, die berühmten Borgia. An der Schwelle zwischen Mittelalter und früher Neuzeit kämpft Bernhard von der Borch, Landmeister des Deutschritterordens, in Livland um den Erhalt seiner Macht, er will einen neuen Kreuzzug ins Leben rufen – doch die Zeiten der Ritterlichkeit sind vorbei. Undiné Radzevičiūtė, in deren Adern das blaue Blut der Borchs fließt, folgt ihrer eigenen Familiengeschichte und erzählt fesselnd und gewitzt vom Kampf der letzten Ordensritter um ihre Vormachtstellung. Wird es Bernhard von der Borch gelingen, sich mit Putsch und Intrige in einer Welt zu behaupten, die bereits in Auflösung ist?

Erhältlich als

  • Hardcover
    Aus dem Litauischen übersetzt.
    400 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701717002
    Erscheinungsdatum: 12.03.2019
    24,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    Aus dem Litauischen übersetzt.
    400 Seiten
    ISBN: 9783701746040
    Erscheinungsdatum: 12.03.2019

    Empfohlener Verkaufspreis
    16,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Undiné Radzevičiūtė

geboren 1967 in Vilnius, studierte an der Kunstakademie Vilnius Kunstgeschichte, Kunsttheorie und -kritik. Sie arbeitete als Art director für Werbefirmen wie Saatchi & Saatchi. 2003 erschien ihr erster  Roman „Strekaza“, 2011 und 2013 kamen ihre Werke auf die litauische Shortlist der besten Bücher des Jahres sowie auf nationale Bestenlisten. 2015 gelang ihr der Durchbruch mit dem Roman „Fische und Drachen“ (dt. 2017, Residenz Verlag), der mit dem EU-Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Zuletzt erschienen: "Das Blut ist blau" (2019).

Cornelius Hell (Übersetzung)

Geboren 1956 in Salzburg, Studium der Germanistik und katholischen Theologie, seit 1993 als freier Autor, Übersetzer und Kritiker tätig. Cornelius Hell übersetzt aus dem Litauischen, er erhielt u.a. 2004 den Preis des litauischen Schriftstellerverbandes für Lyrik-Übersetzungen, 2015 die höchste Auszeichnung des Kulturministeriums der Republik Litauen sowie 2019 den Österreichischen Staatspreis für literarisches Übersetzen. Für den Residenz Verlag übersetzte er die Werke von Undiné Radzevičiūtė.

Pressestimmen

Undinė Radzevičiūtė kennt sich bestens in der Epoche aus; sie skizziert das Lebensgefühl des spätmittelalterlichen Rittertums; sie erkundet auch, was diese Ritter trieb: ob es plumpe Kriegslust oder Beutegier war oder aber das Ideal eines fairen Kampfes nach festen Regeln – oder doch noch der Vorsatz, das Evangelium zu verbreiten. (…) All dies hat Undinė Radzevičiūtė in eine detailreiche Romanhandlung verwandelt (…).
[Quelle: Michael Kuhlmann SWR LESENSWERT]

Das Buch ist ein beeindruckendes Werk über eine der gefährlichsten Familien im Norden Europas an der Schwelle zwischen Mittelalter und Frühzeit. (…) Undiné Radzevičiūté berichtet vom Kampf der letzten Ordensritter um ihre Vormachtstellung. Entworfen wird eine graue Welt mit viel Schmutz, Machtmissbrauch und Gottgläubigkeit.
[Quelle: Imogena Doderer, ORF BESTENLISTE]

Der Höhepunkt des Buches ist es Eintauchen zu können in eine Welt, die manche vielleicht einfach finsteres Mittelalter nennen würden. Solche Abqualifizierungen, verhindern aber auch manchmal näher hinzusehen. Undiné Radzevičiūtė schafft hier einen neuen Zugang – sicher nicht nur für litauische, sondern vor allem für europäisch orientierte Leserinnen und Leser. Wenn sie nicht schon den europäischen Literaturpreis bekommen hätte, auch dieses Buch liegt ganz auf dieser Linie.
[Quelle: Albert Caspari, Die baltische Stunde]

Das epische Sujet mit seinen zahlreichen historischen Details und Akteuren steht dabei in einem eigenartigen Spannungsverhältnis zu dem lakonischen, kurzsilbigen Stil und den schnellen Dialogen, was eine durchaus reizvolle Lektüre bietet.
[Quelle: Dorothea Trottenberg, EKZ] 

Undiné Radzevičiūtė geht mit ihren Vorfahren hart ins Gericht, witzig und frech, bisweilen sogar mit ätzendem Humor und beißendem Spott. Dabei erspart sie ihren Lesern nichts, kein grausames Detail. (...) Hat man sich aber einmal darauf eingelassen, wird man belohnt.
[Quelle: Gudrun Braunsperger, Ö1 EX LIBRIS]

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