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Coverabbildung von "Das Plakat in der Stadt"

Bernhard Hachleitner (Hg.) Julia König (Hg.) - Das Plakat in der Stadt

100 Jahre Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus

Das Plakat in der Stadt: Highlights aus einem Jahrhundert Wiener Plakatgeschichte

13 Autor*innen widmen sich dem Plakat als Zeugnis stadtgeschichtlicher Ereignisse, dem sich wandelnden Stadtbild, dem „Leben“ des Mediums Plakat im öffentlichen Raum und dem „Nachleben“ der Plakate als Teile einer Sammlung. Dargestellt werden die Stadtgeschichte im Spiegel des Plakats und die Interaktion zwischen Stadtraum und Plakat. Dabei geht es um die Sichtbarkeit des Plakats im (halb) öffentlichen Raum, in der Stadtfotografie, im Spielfilm, in Plakatwerbungen und in Kunstprojekten. Aufeinanderfolgenden Jahrzehnten gewidmete Bildblöcke visualisieren ein Jahrhundert Plakatgeschichte. Den Abschluss bildet ein Überblick über die Sammlung der Wienbibliothek im Rathaus sowie anderer Institutionen.

Erhältlich als

  • Klappenbroschur
    Mit zahlreichen Abbildungen.
    256 Seiten
    Format: 245 x 270
    ISBN: 9783701735860
    Erscheinungsdatum: 18.04.2023
    32,00 inkl. MwSt.
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Autor*innen
Bernhard Hachleitner (Hg.)

geboren 1968 in Ebensee, lebt in Wien, studierte Geschichte und Germanistik an der Universität Wien. Historiker und Kurator, Mitarbeit an Projekten, u. a. in der Wienbibliothek im Rathaus, im Wien Museum, im Haus der Geschichte Österreich, der Universität Wien und der Universität für angewandte Kunst Wien. Zahlreiche Veröffentlichungen und Aus­stellungen zu Themen aus den Bereichen Populärkultur, Stadt­ und Zeitgeschichte. Im Residenz Verlag erschienen: "Die Zerstörung der Demokratie und der Februar 1934" (2023, hrsg. mit Alfred Pfoser, Katharina Prager und Werner Michael Schwarz) und "Das Plakat in der Stadt" (2023, hrsg. mit Julia König). 

Julia König (Hg.)

geboren 1975 in Innsbruck, lebt in Wien. Kunsthistorikerin, Kuratorin und Biblio­thekarin. 1998–2005 im Auftrag der Kommission für Provenienzforschung am Bundesdenkmalamt Provenienzforsche­rin des Österreichischen Museums für angewandte Kunst (MAK) in Wien. Beteiligungen an zahlreichen Ausstellungs-­, Publikations­- und Sammlungsprojekten. Ab 2005 stellvertretende Leiterin der Plakatsammlung der Wienbibliothek im Rathaus, seit 2008 deren Leiterin. Im Residenz Verlag erschienen "Das Plakat in der Stadt" (2023, hrsg. mit Bernhard Hachleitner). 

Pressestimmen

Nicht nur betrachtens-, sondern durchaus auch lesenswert.
[Quelle: Daniel Kalt, DIE PRESSE]

Nachvollziehbar werden äußerst luzide politische Metamorphosen, ästhetische Dimensionen, ökonomisch-gesellschaftliche Veränderungen. Geist trifft Unzeit, Zeitgeschichte meets Zeitgeist.
[Quelle: Gregor Auenhammer, DER STANDARD]

Ausstellung und Buch zeigen, wie man eine Stadt lesen kann. Zahlreiche narrative Inszenierungen werden dabei entlarvt. Nicht alles, was klebt, stimmt. Aber historischen und ästhetischen Wert hat es durchaus.
[Quelle: Clemens Marschall, WIENER ZEITUNG]

Der Prachtband zeigt, welche Botschaften aus Politik und Werbung einst den öffentlichen Raum beherrschten.
[Quelle: Martina Winkelhofer, KRONEN ZEITUNG]

Höhepunkte aus der 100-jährigen Sammlungsgeschichte des Plakats.
[Quelle: Martin Behr, SALZBURGER NACHRICHTEN]

Er ist kein wissenschaftliches Werk, sondern wie eine Plakatwand bunt und abwechslungsreich, kreativ und überraschend.
[Quelle Helga Maria Wolf, AUSTRIA FORUM]

Ein Schau- und Lesebuch, das Interesse und Neugier weckt.
[Quelle: MEIN WIEN]

Für historisch inter­essierte Wien-Fans ein Pflicht­buch für mehr als eine span­nende Stunde.
[Quelle: FLORIDSDORFER ZEITUNG]

Der im Residenz-Verlag erschienene Bildband versammelt nicht nur zahlreiche frühe Motive, sondern auch eine bunte, fröhliche Welt der 1970er-Jahre, die eigenwillige Ästhetik der 1980er und die immer größer werdende stilistische Beliebigkeit – oder Vielfalt – der folgenden Dekaden. Dazu gibt es zeitgeschichtliche Analysen von 13 Autor:innen.
[Quelle: NEW BUSINESS]

Weitere Bücher

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Bei der Umwandlung der demokratischen Republik Österreich in einen autoritären Staat mit faschistischem Zuschnitt wurde die Demokratie nicht mit einem einzigen Schlag zerstört, sondern zwischen März 1933 und Februar 1934 schrittweise und unter dem Anschein der Legalität. In Ruhe und Ordnung hebelte die Regierung Dollfuß mittels Notverordnungen den Parlamentarismus, den Sozialstaat, die Grundrechte, die Verfassung und das Rote Wien aus. Wie eine übermächtige Exekutive die politische Opposition mit administrativen Mitteln und staatlicher Gewalt ins Abseits drängen und sie schließlich ganz ausschalten kann, zeigt dieses knappe Jahr als durchaus aktuelles Lehrstück.

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