Titel

Thomas Bernhard - Der Keller

Eine Entziehung

Eines Morgens beschließt der Schüler, sich seinem Leben zu entziehen. Im Keller, am Rande der verhassten Stadt, im Wohngetto der Besitzlosen und Kriminellen, sucht Thomas Bernhard sich eine Lehrstelle in einer Lebensmittelhandlung. Er lernt dort die von der Gesellschaft Ausgestoßenen kennen, und er lernt sich selbst begreifen.

Erhältlich als

  • Hardcover
    Die sorgfältig gestalteten und ausgestatteten Neuausgaben sind fest gebunden
    128 Seiten
    Format:125 x 205
    ISBN: 9783701715596
    Erscheinungsdatum: 27.09.2010
    12,90 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Thomas Bernhard

geboren am 9. Februar 1931, gestorben am 12. Februar 1989 in Gmunden (Oberösterreich). 1952-1957 Musik- und Schauspielstudium an der Akademie Mozarteum Salzburg, ab 1957 freier Schriftsteller. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Staatspreis 1967, Georg-Büchner-Preis 1970.

Pressestimmen

„Bernhard bezeichnet die Lehrjahre im Keller als die wichtigste Zeit seines Lebens. In ihr wurden die Fundamente gelegt für ein literarisches Werk, das in seiner Radikalität als einziges deutschsprachiges neben dem Samuel Becketts zu bestehen vermag.“ Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt

Weitere Bücher des Autors / der Autorin

Die Autobiographie

Thomas Bernhard - Die Autobiographie

Die Ursache / Der Keller / Der Atem / Die Kälte / Ein Kind

Einzigartig und einmalig: die autobiographischen Erzählungen Thomas Bernhards in einem Band! "Die Ursache" und ihre Folgen: In fünf Erzählungen zwischen Dichtung und Wahrheit legt Thomas Bernhard offen, wie er der Schrifsteller wurde, der er war - von der Kindheit über die Internatszeit in Salzburg, die Lehre und das Studium bis zur Isolation des Achtzehnjährigen in einer Lungenheilstätte. Wer die Welt des Thomas Bernhard vestehen will, findet hier den Schlüssel: "Das ist die Geschichte eines jungen Menschen, auf dem eigentlich nur herumgetrampelt worden ist, sei es von Seiten der Stadt, ihrer Bewohner, der Verwandtschaft, ganz gleich." (Thomas Bernhard)

Autobiographische Schriften

Thomas Bernhard - Autobiographische Schriften

Die Ursache / Der Keller / Der Atem / Die Kälte / Ein Kind

In den autobiographischen Jugenderinnerungen Thomas Bernhards sind zentrale Motive seiner Romane verankert und die Ursprünge früher Verletzungen nachzulesen: die Kindheit, die Schulzeit im Salzburger Internat, Lehre und Studium und seine Isolation als Achtzehnjähriger in einer Lungenheilstätte. Wer die Welt von Thomas Bernhard verstehen will, findet hier den Schlüssel. Das ist die Geschichte eines jungen Menschen, auf dem eigentlich nur herumgetrampelt worden ist, sei es von Seiten der Stadt, ihrer Bewohner, der Verwandtschaft, ganz gleich.

Die Ursache

Thomas Bernhard - Die Ursache

Eine Andeutung

Die Ursachen waren verheerend: das Internat ein Kerker, die Stadt eine Todeskrankheit, der Krieg und der Großvater, der ihm nur von Großem sprach, von Mozart, Rembrandt und Beethoven. Die Ursachen waren zerstörerisch, und sie hinterließen unauslöschliche Spuren im Leben und im Werk Thomas Bernhards.

Der Atem

Thomas Bernhard - Der Atem

Eine Entscheidung

Durch eine schwere Lungenkrankheit wird Thomas Bernhard, nicht einmal achtzehnjährig, aus seinem Leben gerissen. Sein Körper zwingt ihn in die Isolation der Krankenhaussäle, in die Gesellschaft der gerade noch Lebenden. Seine letzte Station ist das Badezimmer, aus dem nur die Toten wieder herauskommen. Dort weiß er plötzlich, dass er nicht aufhören darf zu atmen, dass er leben will.

Die Kälte

Thomas Bernhard - Die Kälte

Eine Isolation

Mit der Einweisung in die Lungenheilstätte Grafenhof beginnt ein neues Kapitel in der Leidensgeschichte des jungen Thomas Bernhard. In der Isolation des Sanatoriums ist er den Ärzten, dem Pflegepersonal, den Mitpatienten und nicht zuletzt sich selbst und seinem Willen ausgeliefert. In der Hoffnungslosigkeit übt er die Auflehnung.

Ein Kind

Thomas Bernhard - Ein Kind

Thomas Bernhards Kindheitsjahre, der Anfang am Ende, ein Martyrium beginnt: die Schande einer unehelichen Geburt und der Vorwurf der Mutter: Du hast mein Leben zerstört! Es sind Jahre des Schreckens und des Krieges. Und es ist eine Zeit fern der Idylle, wenn auch nicht ohne Augenblicke des Hochgefühls.

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