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Coverabbildung von "Der verkaufte Feminismus"

Beate Hausbichler - Der verkaufte Feminismus

Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde

Vom politischen Kampf zum profitablen Label. Eine spannende Analyse.

Autonomie, Freiheit und Selbstbestimmung: Der Konsumkapitalismus hat schon früh erkannt, dass die Anliegen der Frauenbewegung für ihn nützlich sind. Der markttaugliche Feminismus verlagert die Arbeit: weg von politischen Forderungen für alle, hin zur Arbeit an und für sich selbst. Welche Gefahren birgt diese Individualisierung, befeuert durch Social Media, für den Diskurs über Gleichberechtigung? Beate Hausbichler zeigt auf, wo überall Feminismus in dicken Lettern draufsteht, obwohl nur Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und letztlich Konsum drinstecken, und welches Risiko das für eine politische Bewegung bedeutet.

Erhältlich als

  • Hardcover
    224 Seiten
    Format: 140 x 215
    ISBN: 9783701735266
    Erscheinungsdatum: 23.02.2021
    22,00 inkl. MwSt.
  • E-book
    224 Seiten
    ISBN: 9783701746590
    Erscheinungsdatum: 23.02.2021

    Empfohlener Verkaufspreis
    15,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Beschreibung

Der Feminismus hat in den vergangenen Jahren einen erstaunlichen Imagewandel hingelegt. Superstars und Influencer verleihen sich mit kämpferischen Ansagen gegen Sexismus eine politische Note. Für Werbekampagnen gehören Erzählungen über weibliche Selbstbestimmung und Body Positivity zum Standardwerkzeug, der Ruf nach „Empowerment“ prägt die Karriereliteratur mit feministischem Anstrich. Was hat es mit diesem Hype auf sich? Welche Gefahren bergen Social Media und Influencer für den Diskurs über Gleichberechtigung?

Autor*innen
Beate Hausbichler

geboren 1978 in Reith im Alpbachtal (Tirol), lebt in Wien. Sie hat Philosophie an der Universität Wien studiert und ist seit 2008 Redakteurin bei der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD, seit 2014 leitet sie deren frauenpolitisches Ressort dieStandard. Zuletzt erschienen: „Der verkaufte Feminismus“ (2021).

Pressestimmen

"Der verkaufte Feminismus" ist eine gründliche Analyse zum Marktwert von Feminismus in Werbung, Medien und Business. Engagiert und unverkrampft. Ein Crashkurs auch für Neulinge in Sachen Feminismus. Lesespaß durch brillanten Schreibstil. 
[Quelle: Longlist des NDR Sachbuchpreis 2021]

Krasse These, kluges Buch!
[Quelle: JOLIE]

Es ist ein Genuss, wie Hausbichler die milliardenschweren Werbekampangen von Konzernen zerlegt, die Frauen Kosmetika, Ratgeber, Yoga-Klamotten und Damenrasierer zwecks „Selbstverwirklichung“ und „Selbstoptimierung“ andienen. (…) So schärft ihr leichthändig geschriebenes, angenehm bissiges Buch den Blick dafür, genau hinzusehen, wer oder was sich heute als „feministisch“ bezeichnet.
[Quelle: Anette Schneider, NDR KULTUR]

Die Autorin hatte den Slogan instinktsicher in einem medialen Klima platziert, in dem der Feminismus gerade die Umwertung seiner Werte erlebte: von der politischen Kampfvokabel hin zur warenförmigen Grußformel.
[Quelle: Katharina Teutsch, DEUTSCHLANDRADIO]

Hausbichler zeigt auf, wie zentrale Anliegen der Frauenbewegung schon früh vom Konsumkapitalismus vereinnahmt und Begriffe wie »Autonomie« zur »Selbstoptimierung« umgedeutet wurden.
[Quelle: Christina Pausackl, DIE ZEIT Österreich]

Dieses Buch haut auf den Tisch und schafft Klarheit.
[Quelle: Jörg Petzold, FLUX FM]

(…) es ist erfrischend, hier etwas von der Wut wiederzufinden, die aus dem feinen Produkt Feminismus schon herausgeseift wurde.
[Quelle: Maja Beckers, DIE ZEIT]

Instagram statt Latzhose, Pose statt Protest, Erfolg statt Kampf. …eine sehr kluge Analyse.
[Quelle: STERN]

Ivanka Trump, Tochter von Donald Trump und Unterstützerin dessen frauenfeindlicher Politik, bezeichnete sich bei einem Medienauftritt als Feministin. Sehr zum Ärger der Journalistin und Autorin Beate Hausbichler. In ihrem Buch „Der verkaufte Feminismus. Wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde“ (Residenz Verlag) unterscheidet sie zwischen echtem feministischem Engagement und einem sogenannten Lifestyle-Feminismus.
[Quelle: Hanna Ronzheimer, Ö1, Leporello]

Die Journalistin Beate Hausbichler sieht den Feminismus noch lange nicht am Ziel: So habe beispielsweise die Corona-Krise noch viel Handlungsbedarf offengelegt. Auch der Zeitgeist der Selbstoptimierung diene eher wirtschaftlichen als individuellen Interessen der Frau.
[Quelle: Saarländischer Rundfunk]

Im Buch „Der verkaufte Feminismus“ seziert die Journalistin Hausbichler die kapitalistische Logik im liberalen Feminismus.
[Quelle: Julia Schönherr, 20ER]

Beate Hausbichler über den Bodypositivity-Betrug, Feminismus als emotionalisiertes Streitthema und warum Soziale Medien ein feministischer Albtraum sind.
[Quelle: Lea Susemichel, ANSCHLÄGE]

So gesehen ist Beate Hausbichlers Buch ein wichtiger Fingerzeig. Denn die Autorin skizziert, wie aus einer politischen Bewegung ein profitables Label wurde.
[Quelle: Katrin Fischer, KLEINE ZEITUNG]

Hausbichlers Text ist angenehm zu lesen und ein wichtiger und aktueller Beitrag zu bestehenden Tendenzen des Feminismus im System des Kapitalismus.
[Quelle: C3-BIBLIOTHEK FÜR ENTWICKLUNGSPOLITIK]

Das Buch eignet sich für alle, die sich differenziert mit dem Thema Feminismus auseinandersetzen und ihm aus einem anderen Blickwinkel begegnen möchten.
[Quelle: Esther Ritscher, EKZ]

Was Hausbichler hier beobachtet, ist mit anderen Worten nichts anders als die Logik des Marktes: Er versucht aus den Moden und Werten der Gesellschaft Kapital zu schlagen.
[Quelle: Hannah Bethke, FAZ]

Endlich im Mainstream angekommen, läuft der Feminismus Gefahr, seinen systemkritischen Biss zu verlieren. Im Buch Der verkaufte Feminismus analysiert die Journalistin Beate Hausbichler den Hype um die politische Bewegung.
[Quelle: Catherine Gottwald, WIENERIN]

Was genau ist Wirklichkeit und wo zeigt sich doch nun Selbstoptimierung, Selbstdarstellung und Konsum? Ähnlich wie beim Thema Nachhaltigkeit kann hier vor allem nachgelesen werden, warum es sich immer lohnt, selbst nachzudenken und vor allem auch zu hinterfragen.
[Quelle: Sabine Landwehr, BINELOVESLIFE]

Frauenbewegung, Feminismus sind heute Labels, sind heute Slogans zum Verkauf von Konsumgütern. Sie werden auf Tassen gedruckt, auf T-Shirts, sind kapitalistisch einverleibt und das kritisiert Beate Hausbichler hier in diesem Buch.
[Quelle: Antje Schrupp, HUFFDUFFER]

In „Der verkaufte Feminismus“ rechnet sie mit der Bagatellisierung des feministischen Kampfes zu einer Tupperparty ab. Für Konzerne ist es heute schick, sich mit queeren Federn zu schmücken. Doch der Kapitalismus hat kein genuines Interesse an Gleichstellung, meint Hausbichler, sondern ein ökonomisches Interesse an mehr Kundschaft.
[Quelle: Katharina Teutsch, PHILOSOPHIE MAGAZIN]

Beate Hausbichlers Buch „Verkaufter Feminismus“ trifft genau in die Mitte des heutigen neoliberalen, identitätsorientierten Lebensstils, wie ihn auch Politikerinnen wie Sarah Wagenknecht kritisieren, viele hippe Sprüche, viel Femvertising, doch wenig strukturelle Änderungen.
[Quelle: Michaela Schabel, SCHABEL KULTUR-BLOG]

“Der verkaufte Feminismus“ bringt Licht in eine bisher kaum diskutierte Seite des Feminismus.
[Quelle: Maria Sterkl, MOMENT]

Diese Instrumentalisierung frauenpolitischer Slogans und Parolen für konsumfördernde, werbetaktische Absichten (…) dazu findet sie eine Fülle von Beispielen, die alle kulminieren (…) in einer wirklich sehr guten Analyse dessen, was man neuerdings Body Positivity Kampagnen nennt.
[Quelle: Irmela von der Lühe, WDR3]

Wer zwischen Body Positive-Shampoo-Werbung und dem „Female Power“ Coaching vergessen hat, mal wieder wütend zu sein, dem sei Beate Hausbichlers Abrechnung mit dem Label Feminismus empfohlen.
[Quelle: WEIBER DIWAN]

Durch zahlreiche anschauliche Beispiele schafft die Autorin Beate Hausbichler eine super interessante Analyse.
[Quelle: Laura Lecher, WANN & WO]

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