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Titel

Nikolaus Harnoncourt Anna Mika Johanna Fürstauer - Oper, sinnlich. Die Opernwelten des Nikolaus Harnoncourt

Mehr als 400 Jahre ist die Oper nun alt, und wenn sie bis heute immer noch jung geblieben ist, dann liegt das an Künstlern wie Nikolaus Harnoncourt und seinem unermüdlichen Bemühen um die Erneuerung der Kunst und unseres Verständnisses von Kunst. Sein 80. Geburtstag ist eine gute Gelegenheit, seinen Weg durch die bunte Welt der Oper zu verfolgen und an zahlreichen Beispielen, von Monteverdis „L’Orfeo“ über Mozarts „Figaro“ bis zu Strawinskis „The Rake’s Progress“, zu erfahren, wie lebendig Oper sein kann. Oper ist ein Theater für alle Sinne, kein verstaubtes Relikt der Vergangenheit, keine leere Tradition und schon gar keine Spielwiese für elitäre Eitelkeiten. Text, Musik, Schauspiel und das Bild der Bühnenwelt verschmelzen in der Oper zu einem einzigartigen Kosmos, in dem sich die menschliche Natur spiegelt. Und darum ist Oper letztlich eine Notwendigkeit, wie jede Kunst. Das beweist Nikolaus Harnoncourt von Mal zu Mal, mit Leidenschaft, Intelligenz und Überzeugung. Dieses Buch legt dafür ein spannendes Zeugnis ab.

Erhältlich als

  • Hardcover
    mit zahlreichen Abbildungen
    496 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701731541
    Erscheinungsdatum: 30.10.2009
    29,90 inkl. MwSt.
  • E-Book
    mit zahlreichen Abbildungen
    496 Seiten
    Format:140 x 220
    ISBN: 9783701744756
    Erscheinungsdatum: 30.10.2009

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Produktdetails

Nikolaus Harnoncourt

geboren 1929 in Berlin, gestorben 2016, gründete 1953 sein Ensemble für Alte Musik, den Concentus Musicus. Als Dirigent erhielt er zahlreiche internationale Auszeichnungen, u. a. den Gramophone Lifetime Achievement Award (2009) und die Goldmedaille der Royal Philharmonic Society (2012).

Anna Mika

studierte nach ihrer Ausbildung als Diplombibliothekarin Gesang am Mozarteum in Salzburg. Nun lebt sie in Vorarlberg, wo sie als Gesangslehrerin und Musikpublizistin tätig ist, u.a. für die „Österreichische Musikzeitschrift“. Zuletzt erschienen: "Oper, sinnlich. Die Opernwelten des Nikolaus Harnoncourt" (2009).

Johanna Fürstauer

geboren am 11. März 1931 in Kössen, Tirol, gestorben am 26. April 2018 in Salzburg, Studium der Germanistik, Anglistik und Aufführungspraxis Alter Musik. Autorin, Übersetzerin und Herausgeberin zahlreicher Texte zu kulturgeschichtlichen Themen und klassischer Musik, v.a. zu Nikolaus Harnoncourt. Sie lebte mit Kater Moritz in Salzburg. Zuletzt erschienen: "Oper, sinnlich. Die Opernwelten des Nikolaus Harnoncourt" (2009), "Nikolaus Harnoncourt. Die Notwendigkeit der Kunst" (2014, Hrsg.).

Pressestimmen
Erstaunliche Leidenschaft
Jürgen Kesting, FAZ

Das Buch ist informativ und inspirierend, und sehr nah dran an Harnoncourt durch die genaue Kenntnis der Autorinnen.
Sabine Rahner, BADISCHES TAGBLATT

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Mozart Dialoge

Nikolaus Harnoncourt - Mozart Dialoge

Das Genie und sein Interpret: Nikolaus Harnoncourt und Wolfgang Amadeus Mozart im Dialog. Dieses Buch gibt Einblicke in die Überlegungen und die Praxis eines Interpreten, der wesentlich dazu beigetragen hat, die Werke Mozarts für den Hörer von heute neu zu erschließen. Texte, Reden und Gespräche von Nikolaus Harnoncourt aus mehr als zwei Jahrzehnten. Im Mittelpunkt: Mozart. Viele der Beiträge sind Momentaufnahmen aktueller Arbeitserfahrungen und bieten interessante Einblicke in die Überlegungen und die Arbeitsweise eines Interpreten, der wesentlich dazu beigetragen hat, die Werke Mozarts von zeitlich bedingten Überlagerungen zu befreien, um sie für den heutigen Hörer neu zu erschließen. In zahlreichen Gesprächen mit Musikjournalisten entfaltet Nikolaus Harnoncourt seine Vorstellungen einer möglichst werkgerechten Interpretation. Er weist auf die Schwierigkeiten hin, die sich aus der Aufführung historischer Musik sowohl für den Interpreten als auch den Hörer ergeben können. Am Beispiel seiner aktuellen Erfahrungen mit den Werken Mozarts zeigt er die diesen innewohnende Vielschichtigkeit und dramatische Spannung auf und trägt dadurch zu einem tieferen Verständnis der überzeitlichen Meisterwerke des Musikgenies Mozart bei. Eingebettet sind diese Mozart-Dialoge in eine Analyse der kulturellen Situation unserer Zeit. Einmal mehr unterstreicht Harnoncourt darin die eminente Bedeutung der Kunst im Allgemeinen wie der Musik im Besonderen für die Entfaltung und Bewahrung menschlicher und moralischer Werte: „Ein Computer kann nicht musizieren, er kann auch nicht lieben.“

Unmöglichkeiten sind die schönsten Möglichkeiten

Nikolaus Harnoncourt Sabine M. Gruber - Unmöglichkeiten sind die schönsten Möglichkeiten

Die Sprachbilderwelt des Nikolaus Harnoncourt

Eine einzigartige Sammlung von Aussprüchen des Enfant terrible der klassischen Musik – aufgezeichnet bei Proben und Aufnahmen. Eines der großen Geheimnisse Nikolaus Harnoncourts ist die in seiner Zunft wohl beispiellose Sprachbegabung, seine Fähigkeit, musikalische Bilder in elementare, humorvolle, präzise Wort-Bilder zu übersetzen. Sabine M. Gruber, seit Anfang der Achtzigerjahre Sängerin im Arnold Schoenberg Chor, hat - als Beteiligte wie als Beobachtende - Nikolaus Harnoncourts geniale Sprachschöpfungen durch Jahre hindurch festgehalten. In verbindenden Kommentaren beleuchtet sie die Persönlichkeit des Künstlers und Menschen Nikolaus Harnoncourt und das Wesen des musikalisch-künstlerischen Prozesses. Aus Gedanken und Worten zu Werken von Bach, Beer, Beethoven, Händel, Haydn, Mendelssohn, Monteverdi, Mozart, Purcell, Schubert, Schumann und Strauß ist ein Buch entstanden, das einen faszinierenden Blick durchs Schlüsselloch von Probenräumen und Konzertsälen gewährt: ebenso ungewöhnliche wie authentische Einblicke in Arbeitsweise und Persönlichkeit eines der eigenwilligsten Musiker unserer Zeit, voller Humor, musikalischer Wahrheit und Lebensweisheit.

Töne sind höhere Worte

Nikolaus Harnoncourt - Töne sind höhere Worte

Gespräche über romantische Musik

Unser musikalisches Erbe verlangt mehr als Pflege, es zwingt zum Dialog: mit der Vergangenheit, mit uns selbst und unserer Zukunft. Ein leidenschaftliches Plädoyer! Beethoven und Schubert, Verdi und Johann Strauss, Schumann und Dvorak, Brahms und Bruckner, das sind nur einige der Protagonisten dieses Buches, in dem sich Nikolaus Harnoncourt mit den bedeutendsten Werken des „Romantischen Jahrhunderts“ auseinandersetzt. Der Dirigent erzählt darin von seiner lebenslangen Suche nach dem Schlüssel, der dem heutigen Hörer das durch Traditionen und Aufführungsmoden verschüttete Verständnis für die Musik dieser Zeit neu erschließen könnte. Unnachahmlich, mit Überzeugung und Leidenschaft zeigt Nikolaus Harnoncourt, dass unser musikalisches Erbe immer wieder neu gelesen werden muss. Darüber hinaus zeichnet er als Zeitzeuge ein bedrückendes Bild seiner Jugenderfahrungen unter dem NS-Regime und gibt faszinierende Einblicke in das Wiener Musikleben seiner Zeit. In allen Äußerungen Nikolaus Harnoncourts, sei es zur Musik, sei es zu ihrem kulturellen Stellenwert oder zu seinem Selbstverständnis als Interpret, kommt ein Lebensprogramm zum Ausdruck: Musik ist nicht nur ein kostbares Erbe der Vergangenheit, sie muss auch und gerade heute, wie alle Kunst, lebendiger Anspruch auf eine menschenwürdige Zukunft sein.

Musik als Klangrede

Nikolaus Harnoncourt - Musik als Klangrede

Wege zu einem neuen Musikverständnis

Eindringlich, mit Überzeugung und Leidenschaft erläutert Nikolaus Harnoncourt in seinen Essays und Vorträgen die Grundprinzipien seiner musikalischen Praxis, die ihn in der gesamten Musikwelt berühmt gemacht hat. Das Buch, erstmals 1982 erschienen, hat nichts von seiner Sprengkraft und Aktualität eingebüßt, es ist das Schlüsselwerk eines neuen Musikverständnisses und längst ein Klassiker – stilbildend und wegweisend. Es ist ihm um nicht weniger zu tun, als unsere bisherigen Hörgewohnheiten im Sinne eines „verstehenden Hörens“ auf völlig neue Fundamente zu stellen und aus der Beschäftigung mit Alter Musik, ihrer Spielweise und ihren Instrumenten markante Impulse für die Musikpraxis von heute zu gewinnen. „So befinden wir uns heute also in einer nahezu ausweglosen Lage, wenn wir noch immer an die verändernde Kraft und Macht der Musik glauben und sehen müssen, daß die allgemeine geistige Situation unserer Zeit die Musik von ihrer zentralen Position an den Rand gedrängt hat – vom Bewegenden zum Hübschen. Wir können uns aber damit nicht abfinden, ja, wenn ich sehen müßte, daß das die unwiderrufliche Situation unserer Kunst ist, würde ich sofort aufhören, Musik zu machen.“

»… es ging immer um Musik«

Nikolaus Harnoncourt Johanna Fürstauer (Herausgeber) - »… es ging immer um Musik«

Eine Rückschau in Gesprächen

Musik schenkt Freude: Überzeugend und leidenschaftlich reflektiert Nikolaus Harnoncourt über sein Metier. Seine Texte, Reden und Gespräche entfalten das Lebensprogramm eines großen Künstlers, der auf sein eigenes Wirken und weit in die Musikgeschichte zurückblickt. Er befasst sich mit der Notwendigkeit der Kunst ebenso wie mit Haydn und einem „Krokodil namens Mozart“, er macht sich Gedanken über romantische Einsichten und barocke Reminiszenzen. Harnoncourt blickt in die Abgründe einer unmoralischen Welt und lässt an Geschichten aus dem Musikverein teilhaben. Er erläutert, warum ein Künstler nicht lügen kann, warum die Zauberflöte ein ewiges Rätsel bleibt – und warum große Kunst letztlich aus Zweifeln entsteht.

Wir sind eine Entdeckergemeinschaft

Alice Harnoncourt (Hg.) Nikolaus Harnoncourt - Wir sind eine Entdeckergemeinschaft

Aufzeichnungen zur Entstehung des Concentus Musicus

„Es packt uns wie ein vorgezeichneter, aber total ungeplanter Weg, ja fast wie eine Lawine, die alles mit sich reißt.“ Auf der Suche nach dem Originalklang wurde der Concentus Musicus gegründet, der die internationale Musiklandschaft und klassische Hörgewohnheiten komplett veränderte. Die Tagebuchaufzeichnungen und Notizen von Nikolaus Harnoncourt erzählen von dieser aufregenden Reise.

Meine Familie

Nikolaus Harnoncourt Alice Harnoncourt (Hg.) - Meine Familie

Die persönliche Familienchronik der Harnoncourts. Nikolaus Harnoncourts Kindheit und Jugend war von der Not und den Folgen des Zweiten Weltkriegs, dem Erziehungscodex des adeligen Standes seiner Familie und der Liebe zur Musik geprägt. Eine Welt im Umbruch, eine Ära der politischen und gesellschaftlichen Veränderung. Um seinen Kindern und Enkeln diese Zeit näherzubringen, schrieb er seine Erinnerungen und Reflektionen in dem „Familienbuch“ auf. Wie ging seine Familie mit dem ökonomischen und politischen Wandel um? Wie lebte es sich nach dem Zusammenbruch des bisher Gewesenen? Und welche Traditionen prägten die Familie Harnoncourt? Die persönlichen Aufzeichnungen von Nikolaus Harnoncourt sind eine spannende Spurensuche in die Vergangenheit.

Wie kam die Katze auf das Sofa?

Johanna Fürstauer - Wie kam die Katze auf das Sofa?

Eine Kulturgeschichte

Im alten Ägypten als Gottheit angebetet, durchquerte sie zu Schiff und auf vier Pfoten den Umkreis der damals bekannten Welt. Sie war in Klosterbibliotheken und -küchen daheim, streunte durch Hinterhöfe, schlief in den Betten von Fürsten, machte sich nützlich, gegen Mäuse und als Muse, und wurde von den Menschen mit Liebe, aber auch mit Misstrauen und Hass betrachtet. Ihr geheimnisvolles Wesen weckte Aberglauben, wirkte aber auch als Inspiration. Immer waren es die Künstler, allen voran die Dichter, die sich auf ihre Seite schlugen. Darum ist eine Geschichte der Katze auch eine der Künste, eine Kulturgeschichte – und eine Geschichte der Menschen überhaupt. Die Katze hat einen langen Weg hinter sich, und dieses Buch spürt ihr nach: von den Anfängen bis in den letzten Sofawinkel unserer Gegenwart.

Im Bett mit ...

Johanna Fürstauer - Im Bett mit ...

Man muss im Bett ja nicht immer nur Schäfchen zählen. Tatsächlich gibt es kaum etwas, was man im Bett nicht machen kann: berühmt werden, Geschichte schreiben, Frieden machen, Krieg führen, um die Welt reisen. Für viele große Persönlichkeiten der Geschichte, von Odysseus bis Michael Jackson, von Shakespeare bis Marilyn Monroe, von Casanova bis Madame Pompadour, war das Bett eben nicht nur Schlafstatt, sondern Wirkstätte und Bühne. Und von solchen großen Betten erzählt dieses Buch wunderbar spannende Geschichten. Für Faule, Müde, Kranke und all jene, die finden, dass die Welt nicht größer sein müsste als ihr Bett. Immerhin kann man darin wenigstens ungestört lesen – wenn sonst nichts los ist! Wie man sich bettet, so liest man! 3000 Jahre Bettgeschichte im Zeitraffer: über die Betten von Penelope Popeia, Scheherazade, Richard III., Shakespeares Witwe, Ludwig XiV., Mozart, Casanova, Kaiserin Sisi, Colette, Michael Jackson, Marilyn Monroe und was sie zu erzählen haben.

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Alban Berg war unbestritten ein großer Meister der Wiener musikalischen Moderne. Herwig Knaus hat Tausende von Aufzeichnungen und Briefentwürfe aus dem Nachlass Bergs geordnet und entziffert. Daraus entstand diese einzigartige Biographie, die einen neuen, authentischen Blick auf den Künstler bietet. Die bisher zugänglichen, von seiner Frau Helene Nahowski mitunter kräftig zensierten Quellen gaben bisher nur einen gelenkten Blick auf den Komponisten frei. Viele Aspekte von Alban Bergs Biographie blieben dabei ausgespart: seine Schwierigkeiten mit der eigenen Familie und der lesbischen Schwester, die aus Kriegs- und Nachkriegszeit entsprungenen wirtschaftlichen Nöte, sein Verhältnis zu Frauen, Kollegen und – vor dem Hintergrund des traditionellen Wiener Antisemitismus – die Beziehung zu seinem Lehrer Arnold Schönberg. Aus diesen ungeschminkten Einblicken in Alban Bergs Privatleben entsteht nicht nur ein äußerst lebendiges Porträt dieses musikalischen Rebellen, sondern auch ein spannendes Sittenbild der Zeit nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie.

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