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Coverabbildung von "Wer war Edgar Allan?"

Peter Rosei - Wer war Edgar Allan?

Residenz classic

„Wer war Edgar Allan?“ war Peter Roseis erster Erfolgsroman: ein abgründiges Vexierspiel, eine rauschhafte Hommage an ein spätherbstliches Venedig und an Poe, den Meister des doppelbödigen Erzählens. 1977 erschienen, 1984 kongenial von Michael Haneke verfilmt, verbindet „Wer war Edgar Allan?“ halluzinatorische Delirien mit präziser gesellschaftlicher Diagnose. Ein rauschgiftsüchtiger Student stromert durch Venedig, eine zwielichtige Contessa stürzt vom Dachgarten ihres Palazzo, ein Drogen-Syndikat herrscht geheimnisvoll im Hintergrund, und ein mysteriöser Herr namens Edgar Allan scheint viele dunkle Fäden zu ziehen. Die Neuauflage greift das Kult-Cover von Walter Pichler auf und macht einen Klassiker der Nachkriegsliteratur wieder für ein breites Lesepublikum zugänglich!

Erhältlich als

  • Broschur
    144 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701717422
    Erscheinungsdatum: 16.03.2021
    18,00 inkl. MwSt.
  • E-book
    144 Seiten
    ISBN: 9783701746552
    Erscheinungsdatum: 16.03.2021

    Empfohlener Verkaufspreis
    11,99 inkl. MwSt.
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Autor*innen
Peter Rosei

geboren 1946 in Wien. 1968 promovierte er zum Doktor der Rechtswissenschaften. Seit 1972 lebt er als freier Schriftsteller in Wien und auf Reisen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Franz-­Kafka-­Preis 1993, Anton-­Wildgans-­Preis 1999, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 2006, Goldenes Ehrenzei­chen für Verdienste um das Land Wien 2007 und Großes Ehrenzeichen für Verdiens­te um die Republik Österreich 2016. Zuletzt erschienen: „Die Wiener Dateien“ (fünf Bände im Schuber, 2016), „Karst“ (2018), „Die große Straße“ (2019), „Das Märchen vom Glück“ (2021) und "Das wunderbare Leben" (2023).

 

Pressestimmen

In Wer war Edgar Allan? (1977) entführt der notorisch Reisefreudige in ein Venedig, das der Leser, zunehmend kopflos werdend, nur wie durch rußgeschwärztes Glas betrachten kann. (…)
Während der halluzinierende Held, ein Drogenesser vor dem Herrn, durch "La Serenissima" torkelt, ereignen sich die mysteriösesten Todesfälle. Contessen stürzen von Hausdächern; die Sätze des Romans aber zerspringen in abertausend Scherben.
[Quelle: Ronald Pohl, DER STANDARD]

Was diesem traumartigen Roman zu seiner Verve verhilft, ist seine Dynamik, seine Gedanken- und Sprachbewegung, haltlos und völlig entwurzelt…
[Quelle: Björn Hayer, WIENER ZEITUNG]

…130 Seiten genügen ihm, um eine phantasmagorische Atmosphäre zu erzeugen, die einerseits die morbide Seite von Venedig beschwört, andererseits eine Hommage an Edgar Allan Poe darstellt.
[Quelle: Oliver Herzig, XING]

Die beiden Herren wandern nachts oft durch Venedig und so bekommt man als Leser einen schönen Einblick in die Stadt. Vor allem in einer Zeit, in der es keine Touristen gibt. Im Winter, wo es sogar in Venedig schneit.
[Quelle: Johann Günther, AUSTRIA-FORUM]

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Das Leben ist nur eine Chance, und Georg Asamer hat sie genützt: Er hat es zum Eigner einer höchst erfolgreichen Werbeagentur gebracht. Als er mit seinem Protegé Andy Sykora einen Nachfolger installiert, muss er erkennen, dass er alt geworden ist – die Geschäftsstrategien haben sich geändert. Auch Hans Falenbruck, eine Zufallsbekanntschaft von Sykora, Erbe eines Schweizer Pharmakonzerns, geht mit der Zeit: Er reist nach Wien, um von hier aus die Eroberung der Ostmärkte zu betreiben. Irma Wonisch wieder, Tochter aus gutem Haus, eine alte Liebe von Falenbruck, tut sich mit Tom Loschek zusammen. Der aufstrebende Broker weckt mit aparten Investitionsideen den Abenteurergeist, der sie alle verbindet ... Peter Rosei führt uns in die Brennkammer jener Welt, wo auf Umwegen und doch fast gesetzmäßig jenes Klima entsteht, in dem sich zerstörerische Wünsche mit himmelstürmenden Hoffnungen paaren. „Geld!“ ist ein lakonischpackendes Buch, ein scharfsinnigböses Puzzle mit komödiantischen Zügen.

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