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Titel

Peter Rosei - Das große Töten

Von der Ruhe zum Sturm: ein verstörender Roman - facettenreich und plastisch.

Eigentlich beginnt alles ganz harmlos. Der aus ärmlichen Verhältnissen stammende Paul Wukitsch ist mit einer Intelligenz ausgestattet, die ihresgleichen sucht. Seine Mutter ermöglicht ihm ein Theologiestudium, doch Pauls Skepsis dem System Kirche gegenüber hat einige Verstöße und schließlich seinen Ausschluss aus dem Priesterseminar zur Folge … Auch Alexander Altmann macht eine abweichende Karriere. Er hat zwar reich geheiratet, doch als seine Frau Ulla Selbstmord begeht und damit einen Skandal heraufbeschwört, wendet sich das Blatt … Zwei Lebenswege, wie sie nicht unterschiedlicher sein könnten. Als diese Wege sich kreuzen, nimmt die Geschichte einen überraschenden Verlauf … Peter Rosei spannt den Bogen vom Beginn des 20. bis in das 21. Jahrhundert. Kaleidoskopartig angeordnet bilden seine Figuren ein dichtes Tableau spannungsreicher Verhältnisse. Lakonisch und doch mit der ihm eigenen Musikalität beschreibt Rosei die Wirkung eines übergeordneten Systems auf das Individuum und erzählt vom langsamen Heranreifen fantastischer und ganz und gar vorstellbarer Katastrophen.

Erhältlich als

  • Hardcover
    160 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701715305
    Erscheinungsdatum: 15.08.2009
    18,50 inkl. MwSt.
  • E-Book
    160 Seiten
    Format: 125 x 205
    ISBN: 9783701745159
    Erscheinungsdatum: 15.08.2009

    Empfohlener Verkaufspreis
    9,49 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Peter Rosei

geboren 1946 in Wien. 1968 promovierte er zum Doktor der Rechtswissenschaften. Seit 1972 lebt er als freier Schriftsteller in Wien und auf Reisen. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u. a. Franz-Kafka-Preis 1993, Anton-Wildgans-Preis 1999, Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 2007 und Großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 2016. Zuletzt erschienen: „Das große Töten“ (2009), „Geld!“ (2011), „Madame Stern“ (2013), „Die Globalisten“ (2014), „Wien Metropolis“ (Neuauflage 2016), „Die Wiener Dateien“ (5 Bande im Schuber, 2016), "Karst" (2018).

 

Pressestimmen

... eines der zwingendsten Bücher dieses Herbstes ...
FALTER, Sebastian Fasthuber

...Peter Rosei legt mit seinem neuen Roman \"Das große Töten\" einen weiteren großartigen Abschnitt seiner Erzählchronik über die österreichischen Verhältnisse vor. (...) In ihm knüpft ein spielerisch hochbegabter Autor an einem Erzählnetz, durch dessen trügerisch weite Maschen das jeweils Gemeinte schlagartig erkennbar wird.
DER STANDARD, Ronald Pohl

Roseis Roman ist wunderbar zu lesen, ist von sprachlicher und erzählerischer Kunstfertigkeit, die seinesgleichen sucht.
LITERATURHAUS.AT, Peter Landerl

...in einer derart komprimierten Form wurde selten zuvor ein vergleichbar umfassendes Erzählpanorama geschaffen.
DIE FURCHE, Klaus Kastberger

Mit lakonischer Sprache und dichten atmosphärischen Schilderungen fängt Rosei den Genius loci ein - jenseits aller Wien-Klischees.
ORF Ö1, Kristina Pfoser

Es ist eine knappe, aber von großem Ausdrucksreichtum bestimmte Sprache, die den Leser von der ersten Seite an regelrecht gefangennimmt.(...)...Sätze von einer sprachlicher Schönheit und Eleganz, dass einem beim Lesen das Herz im Leibe hüpft.
SANDAMMEER, Winfried Stanzick

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„Was du brauchen kannst, das nimmst du dir“: In Wien herrscht Goldgräberstimmung, der Zweite Weltkrieg ist vorbei, und verwegene Existenzen sind auf dem Sprung in ein neues Leben. In seinem fulminanten Auftakt zu den „Wiener Dateien“ spannt Peter Rosei den Bogen von der Nachkriegskorruption bis in die Villen der arrivierten Geschäftsleute der 80er Jahre. Kunstvoll verknüpft er die Lebensbahnen von Parvenüs und Lebemännern, Professoren und Politikern, Unternehmergattinnen und Erfolgsfrauen zu einem dichten Netz von Beziehungen, in dessen Mittelpunkt die Freunde Alfred und Georg stehen, das Wirtschaftswunderkind und der Anarchist. Ein atmosphärisch dichtes, lustvoll erzähltes Stück Prosa, Porträt einer Stadt, in der alles käuflich und nichts heilig ist …

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