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Titel

Otto Wagner Andreas Nierhaus (Hg.) Alfred Pfoser (Hg.) - Meine angebetete Louise!

Das Tagebuch des Architekten 1915-1918

Wagners Tagebuch seiner letzten Jahre. Erstmals publiziert!

Der 26. 10. 1915 ist ein Schicksalstag für Otto Wagner. Seine um 18 Jahre jüngere Ehefrau Louise stirbt an Krebs. Schon nach der Diagnose hat der Architekt ein Tagebuch zu führen begonnen, das er regelmäßig mit Erinnerungen an bessere Tage und Notizen über die Gegenwart füllen wird. Es soll seiner unvergleichlichen Liebe zu Louise ein Denkmal setzen. Nebenher enthüllt es die misanthropische Verzweiflung eines großen Künstlers. Er glaubt sich am Höhepunkt seines Schaffens, wittert Habsburgs Sieg und Morgenluft für seine Pläne, während das Alter seinem Körper zusetzt und das Weltkriegselend auch in seinen Alltag einbricht. Krankhafter Antisemitismus, Leid und Paranoia bestimmen mehr und mehr sein Denken. Der Tod eines Patriarchen fällt zusammen mit dem Ende des Habsburgerreichs.

Erhältlich als

  • Hardcover
    mit zahlreichen Abbildungen
    304 Seiten
    Format: 140 x 220
    ISBN: 9783701734900
    Erscheinungsdatum: 27.08.2019
    28,00 inkl. MwSt.
  • E-Book
    mit zahlreichen Abbildungen
    304 Seiten
    ISBN: 9783701746170
    Erscheinungsdatum: 27.08.2019

    Empfohlener Verkaufspreis
    19,99 inkl. MwSt.
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Produktdetails

Autor
Otto Wagner

geboren 1841 in Wien, gestorben 1918 in Wien. Er war der bedeutendste österreichische Archtiekt, Visionär und Stadtplaner Wiens.

Andreas Nierhaus (Hg.)

geboren 1978 in Graz, Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Wien, lehrt seit 2004 am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. 2005–2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kommission für Kunstgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften; seit 2008 Kurator der Architektursammlung des Wien Museums. Forschungsschwerpunkte: Architektur und bildende Kunst vom 19. bis zum 21. Jh. / Architektur und Medialität. Zuletzt erschienen "Otto Wagner" (2018). Sein aktuelles Buch bei Residenz "Otto Wagner - Meine angebetete Louise" (2019, gemeinsam herausgegeben Alfred Pfoser).

Alfred Pfoser (Hg.)

geboren 1952 in Wels. Studium der Germanistik, Geschichte und Publizistik in Salzburg. 1998 bis 2007 Leiter der Büchereien Wien, von 2007 bis 2016 Leiter der Druckschriftensammlung und stv. Direktor der Wienbibliothek im Rathaus. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen Kultur- und Literaturgeschichte. Zuletzt erschienen: „Im Epizentrum des Zusammenbruchs. Wien im Ersten Weltkrieg“ (2013). „Die erste Stunde Null" (2018, zusammen mit Andreas Weigl). Sein aktuelles Buch bei Residenz "Otto Wagner - Meine angebetete Louise" (2019, gemeinsam herausgegeben mit Andreas Nierhaus).

Weitere Bücher des Autors / der Autorin

Die erste Stunde Null

Andreas Weigl Alfred Pfoser - Die erste Stunde Null

Gründungsjahre der österreichischen Republik 1918-1922

Der Krieg ging zu Ende, die Monarchie lag in Trümmern, der Kaiser dankte ab. Eilig formten sich neue Staaten: Einer nannte sich Republik Deutschösterreich. Noch standen die Grenzen nicht fest. Es gab keine Verfassung, die die politische Ordnung regelte. Deutschösterreich wollte sich dem Deutschen Reich anschließen, Vorarlberg der Schweiz, und einzelne Bundesländer kokettierten mit Freistaatideen. So fragil die Lage lange Zeit blieb, so waren die Gründungsjahre der Ersten Republik auch ein großer Aufbruch Richtung Moderne. Der junge Staat legte das Fundament für eine soziale Demokratie, beteiligte die Frauen am politischen Leben, brachte neue Freiheiten, setzte Lebenslust und schöpferische Energie frei. Die Autoren zeigen in einem großen Panorama das Versuchslabor einer staatlichen Selbstfindung: der Ersten Republik Österreich.

Otto Wagner

Andreas Nierhaus (Hg.) Eva-Maria Orosz (Hg.) - Otto Wagner

Otto Wagner war einer der Wegbereiter der Architektur des 20. Jahrhunderts, der mit Bauten wie der Wiener Stadtbahn, der Postsparkasse und der Kirche am Steinhof Schlüsselwerke der Moderne schuf. Als Antwort auf den Historismus entwarf Wagner eine strahlende, rationale Zukunftsarchitektur, die auf Zweck, Material und Konstruktion beruhte. Seine radikalen Entwürfe, die er in spektakulären Zeichnungen visualisierte, waren ein Befreiungsschlag für die Vertreter der Moderne, für die Hüter der Tradition dagegen blanke Provokation. Auch aus diesem Grund blieben zahlreiche Projekte Papier. Der reich illustrierte Band enthält Beiträge renommierter Expertinnen und Experten sowie den ersten kommentierten Katalog sämtlicher Arbeiten Wagners und verspricht, das Standardwerk zum Schaffen des Architekten zu werden.