Home / Autoren

Autoren

Philipp Blom

geboren 1970 in Hamburg, Studium der Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford, Promotion in Geschichte. Blom lebte und arbeitete in London und Paris als Autor und Journalist, seit 2006 in Wien. International bekannt wurde er mit seinen mehrfach ausgezeichneten Sachbüchern über die Aufklärung, den Ersten Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit. Daneben verfasste er mehrere Romane. Publikationen u.a.: „Der taumelnde Kontinent. Europa 1900–1914“ (2009), „Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung“ (2011), „Die zerrissenen Jahre. 1918–1938“ (2014), „Bei Sturm am Meer“ (Roman, 2016). Zuletzt erschienen: „Gefangen im Panoptikum - Reisenotizen zwischen Aufklärung und Gegenwart" (2017).

Details

Artur Bodenstein

geboren 1974, lebt als freier Illustrator und Designer in Wien. Er ist seit 2005 für das äußere Erscheinungsbild der Wiener Wortstaetten verantwortlich.

Details

Luc Bondy

geboren 1948 in Zürich, aufgewachsen zum Teil in Frankreich. Studium bei dem Pantomimen Jacques Lecoq in Paris, Regie-Debut am Théatre Universitaire in Paris. Inszenierungen an großen deutschen Bühnen wie dem Hamburger Thalia Theater und der Städtischen Bühne Frankfurt. 1985-87 Ko-Direktion der Berliner Schaubühne. 1985 Schauspieldirektor der Wiener Festwochen, 1997 künstlerischer Leiter, seit 2001 Intendant. 1997-2001 Gastprofessor für Regie am Wiener Max-Reinhardt-Seminar. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Deutschen Kritikerpreis und den Nestroy-Theaterpreis. Bondy gilt als Regisseur am Schnittpunkt zwischen Theater und Oper, Literatur und Film, sowie als Meister der Zwischentöne.

Details

Klaus Bonn

geboren 1958, studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie in Mainz, freier Übersetzer, Autor und Lehrbeauftragter. Er übersetzte Thoreaus „Briefe an einen spirituellen Sucher“ (2012).

Details

Mano Bouzamour

geboren 1991 in Amsterdam. Er studiert Geschichte und lebt als Klaviervirtuose und Autor in Amsterdam. „Samir, genannt Sam“ ist sein autobiografischer Debütroman. Das Buch wurde in den Niederlanden als Roman einer neuen, urbanen Generation gefeiert, der Stoff wurde für Film, Theater und Hörspiel bearbeitet. Bouzamour schreibt jede Woche eine vieldiskutierte Kolumne in der Tageszeitung Het Parool.

Details

Scott Bradfield

geboren 1955 in Kalifornien. Er unterrichtete amerikanische Literatur und kreatives Schreiben an der University of Storrs. Heute lebt Bradfield in London und ist Autor zahlreicher Bücher. Schon bei seinem Debüt „Die Geschichte der leuchtenden Bewegung“ wurden Bradfields elektrisierende Beschreibungskunst und die poetische Intensität gefeiert. Zuletzt erschienen: "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" (2013).

Details

Christo Brand

geboren 1960, wuchs auf einer Farm im südwestlichen Südafrika auf. Um dem Dienst bei der Armee zu entgehen, ließ er sich zum Gefängniswärter ausbilden. Auf Robben Island, wo Nelson Mandela und andere Bürgerrechtskämpfer des African National Congress (ANC) inhaftiert waren, entwickelte sich zwischen Brand und seinem prominentesten Gefangenen eine dauerhafte Freundschaft, die bis zum Tod des großen Kämpfers gegen die Apartheid andauerte. Brand lebt heute in Kapstadt und arbeitet wieder auf Robben Island, wo sich heute eine nationale Gedenkstätte befindet.

Details

Judith Brandner

geboren 1963 in Salzburg. Studierte Japanologie und befasst sich seit fast 40 Jahren mit Japan. Zahlreiche längere Aufenthalte in Japan. TV- und Radiojournalistin, Publizistin. Arbeitet derzeit für die ORF-Wissenschaftsabteilung / Fernsehen. Langjährige Moderatorin der Ö1-Sendung „Radiokolleg“ und Beitragsgestalterin für Ö1, öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland und in der Schweiz. Lehraufträge an Universitäten in Nagoya und Wien. Zahlreiche Publikationen, u. a. „Zuhause in Fukushima“ (2014), "Japan -  Inselreich in Bewegung" (2019). www.judithbrandner.at

Details

Alois Brandstetter

geboren 1938 in Pichl (Oberösterreich), lehrte als Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich 1980, Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig 1984, Kulturpreis des Landes Kärnten 1991, Adalbert-Stifter-Preis und Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2005). Zuletzt erschienen: „Zur Entlastung der Briefträger“ (2011), „Kummer ade!“ (2013), „Aluigis Abbild" (2015) und zum 80. Geburtstag "Lebenszeichen" (2018).

Details

Maria-Luise Braunsteiner

Maria-Luise Braunsteiner lehrt an der Pädagogischen Hochschule im Department für Angewandte Kinder- und Jugendwissenschaft.

Details

Uli Brée

Uli Brée gilt als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Der ORF hat ihm zahlreiche Quotenhits zu verdanken. Er hat Filme wie „Brüder“, „Live is life“ oder die Serien „Vorstadtweiber“ und „Vier Frauen und ein Todesfall“, aber auch zahlreiche österreichische Tatort-Drehbücher allein oder gemeinsam mit Rupert Henning verfasst. Mit Rupert Henning und André Heller arbeitet Uli Brée derzeit an einem Kinoprojekt, 2016 erschien sein erster Roman „Vorstadtweiber – Wie alles begann“. Zuletzt erschienen: „Schwindelfrei" (2017).

Details

Helmut Brenner

geboren 1948 in Neuss, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den künstlerischen Strömungen des Wiener Fin de Siècle. Seit 2006 freischaffender Publizist, Redakteur der deutschen Ausgabe der Familienbriefe Mahlers („Liebste Justi!“, 2006), Mitarbeit am Katalog zu den Mahlerausstellungen 2010 und 2011 in Wien und München. Er lebt in Meerbusch bei Düsseldorf.

Details

Irene Brickner

geboren 1960, studierte Politikwissenschaften in Wien. Nach Stationen bei der Neuen AZ, NÖN, profil, Falter und ORF arbeitet sie seit 2000 bei Der Standard. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Dr.-Karl-Renner-Publizistikpreis in der Kategorie Online für „Brickners Blog“ auf derStandard.at. Zuletzt erschienen: "Schwarzbuch Menschenrechte" (2012).

Details

Helwig Brunner

geboren 1967 in Istanbul, lebt in Graz. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift „Lichtungen“. Zuletzt erschienen: „Die Kunst des Zwitscherns“ (2012).

Details

Günter Brus

geboren 1938 in Ardning, Steiermark. 1964 begründet er mit Mühl, Nitsch und Schwarzkogler den "Wiener Aktionismus". Seither zahlreiche Ausstellungen, u. a. auf der Dokumenta in Kassel, in der Tate Gallery in London, im Centre Pompidou und im Louvre in Paris, auf der Biennale in Venedig, in Wien, Salzburg, Amsterdam, Berlin, Palm Beach u. a. 1996 wurde Günter Brus mit dem großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet.

Details

Thomas Brussig

geboren 1965 in Berlin, lebt als freier Schriftsteller und Drehbuchautor eben dort. Drehbuchpreis für „Sonnenallee“ (mit Leander Haußmann) (1999), Hans-Fallada-Preis (2000), Carl Zuckmayer-Medaille (2005). Bisher erschienen u.a.: „Helden wie wir“, „Sonnenallee“, „Wie es leuchtet“, „Die Berliner Orgie“, „Schiedsrichter Fertig“ (2007).

Details

Rudolf Buchbinder

Rudolf Buchbinder begann im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde zum jüngsten Studenten der Wiener Musik-Akademie. Bald begann er mit der Vielseitigkeit, die für ihn bis heute kennzeichnend ist, seine fulminante Karriere im Konzertbetrieb: Kammermusik, solistische Auftritte mit Orchestern und vor allem Solorecitals, wobei die Musik Ludwig van Beethovens von Anfang an im Mittelpunkt seines Interesses stand. Beethoven-Zyklen hat Buchbinder in allen großen Konzerthäusern der Welt absolviert – die Beethoven-Klavierkonzerte hat er mit vielen bedeutenden Orchestern und Dirigenten gespielt. Seit 2007 ist Rudolf Buchbinder auch Intendant des Musikfestivals von Grafenegg.

Details

Manfred Buchinger

geboren 1952 in Obersdorf, hat im Wiener Hotel Intercontinental ebenso gekocht wie in berühmten französischen Häusern und in Japan. Dafür wurde er mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Details

Friedrich Buchmayr

geboren 1959 in Linz, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Seit 1987 Bibliothekar in der Stiftsbibliothek St. Florian. Initiator des Strindberg-Museums in Saxen (Oberösterreich), des einzigen außerhalb Schwedens. Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. zu August Strindbergs Beziehungen zu Österreich. Zuletzt erschienen: „Geraubte Kunst in Oberdonau“ (2007), „Madame Strindberg“ (2011).

Details