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Autoren

Kurt Palm

geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik in Salzburg. Dr. phil. Seit 1983 als Autor und Regisseur tätig. Schrieb Bücher über Brecht, Stifter, Joyce, Mozart, Fußball und Palmsamstage. Drehte einige Kinofilme und inszenierte zahlreiche Opern und Theaterstücke im In- und Ausland. Für "Bad Fucking" wurde er mit dem Glauser-Preis 2011 für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Bringt mir die Nudel von Gioachino Rossini" (2014).

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Kathrin Passig

geboren 1970, lebt in Berlin. Sie ist Mitbegründerin der Zentralen Intelligenz Agentur und Autorin. Zuletzt erschienen: „Das neue Lexikon des Unwissens“ (gemeinsam mit Aleks Scholz und Kai Schreiber, 2011) und „Die Kunst des Zwitscherns“ (2012).

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Verena Pawlowsky

Historikerin in Wien, Forschungen und Publikationen zu den Themen Fürsorge, Arisierung/Restitution, NS-Geschichte von Institutionen, Kriegsopfer des Ersten Weltkriegs.

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Markus Peichl

geboren 1958 in Klosterneuburg. Markus Peichl studierte Jura in Wien. Während des Studiums und auch noch danach war er freier Mitarbeiter beim ORF und beim Kurier. Von 1982 bis 1985 war er Chefredakteur bei der Zeitschrift Wiener. 1985 gründete er zusammen mit Lo Breier das Magazin Tempo und war bis 1990 Chefredakteur. Danach arbeitet er als freier Medienberater und Produzent. Neben seiner Arbeit für Fernsehsender  und Zeitschriftenverlage produzierte er mehr als 150 Musikvideos, u.a. für Xavier Naido. Markus Peichl wurde 1985 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Seit 2011 ist er Geschäftsführer der Galerie Crone in Berlin. 2017 eröffnete er die Wiener Dependance.

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Bruno Pellandini

geboren 1966 in St. Gallen, studierte Geschichte und Filmwissenschaft an der Universität Zürich. Er schreibt Prosa und Theaterstücke, die er teilweise in Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern publiziert. Sein erster Roman „Malinovskij. Ein Rausch“ erschien 2006, es folgten u.a. die Erzählung „Krawanker“ (2010) und die Stücke „Koffer packen, „Alles für Wenzel“ und „Bentley fahren“ (2012). Bruno Pellandini lebt seit 1995 in Wien. Zuletzt erschienen: "Dieses altmodische Gefühl" (2016).

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Rotraud A. Perner

geboren 1944 in Orth an der Donau, ist Juristin, Psychotherapeutin, Psychoanalytikerin und absolvierte postgraduale Studien in Soziologie und evangelischer Theologie. Sie lehrt Gesundheitskommunikation, Gewaltprävention, Interpersonelle Kommunikation und die von ihr entwickelte Methode PROvokativ pädagogik u.a. an der Donau Universität Krems. In ihrem eigenen Institut für Stressprophylaxe & Salutogenese forscht sie aktuell zu spiritueller Gesundheit. Zuletzt erschienen: "Die reuelose Gesellschaft" (2013).

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Bertrand Perz

Historiker, Univ.-Prof. am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien, Forschungsschwerpunkte: Nationalsozialismus, Holocaust, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Gedächtnisgeschichte.

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Helmut Peschina

geboren 1943 in Klosterneuburg, Studium der Germanistik, Theaterwissenschaft, Filmschule in Wien; seit 1975 freischaffender Schriftsteller, schreibt Hörspiele, Theaterstücke, TV-Spiele, Lyrik und Radiofeatures. Zuletzt erschienen: "Kein Land des Lächelns. Fritz Löhner Beda 1883-1942" (2002).

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Robert Petermann

aufgewachsen in der Steiermark, zog zum Studium der Molekularbiologie nach Wien. Nach mehreren Jahren in der Grundlagenforschung verließ er die Forschungslabors, absolvierte ein Wirtschaftsstudium und wechselte in die pharmazeutische Industrie. Der Versuch, biologische Phänomene zu verstehen, war stets Teil seiner Tätigkeiten und bildet auch die Grundlage des vorliegenden Buches. Darüber hinaus war es aber auch die Ästhetik der Aulandschaft und ihrer Bewohner, welche den Ausschlag dafür gab, diesen Lebensraum in Fotografien zu beschreiben. Zuletzt erschienen: "Donau Auen" (2010).

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Wolfgang Petritsch

geboren 1947 in Klagenfurt, war von 1977 bis 1983 Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky. Ab 1997 österreichischer Botschafter in Belgrad, danach EU-Sondergesandter für Kosovo und europäischer Chefverhandler in Rambouillet und Paris. Anschließend war Petritsch von 1999 bis 2002 als Hoher Repräsentant der Internationalen Gemeinschaft Zivilverwalter von Bosnien und Herzegowina. Unter seiner Leitung wurden 2001 die Verhandlungen der jugoslawischen Nachfolgestaaten erfolgreich abgeschlossen. Von 2002 bis 2008 Botschafter bei UNO und WTO in Genf, ist Petritsch derzeit österreichischer Vertreter bei der OECD in Paris. Petritsch ist Träger des Europäischen Menschenrechtspreises 2006, Straßburg. Zuletzt erschienen: "Bruno Kreisky" (2010).

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Alfred Pfabigan

geboren 1947 in Wien, habilitierte 1979 in Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. 1993–2013 war er Professor für Sozialphilosophie an der Universität Wien und unterrichtete in den USA, Bulgarien, Frankreich und der Ukraine. Leiter der „Philosophischen Praxis Märzstraße“. Autor von zahlreichen Publikationen. Zuletzt erschienen: "Mord zum Sonntag" (2016).

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Alfred Pfoser

geboren 1952 in Wels. Studium der Germanistik, Geschichte und Publizistik in Salzburg. 1998 bis 2007 Leiter der Büchereien Wien, von 2007 bis 2016 Leiter der Druckschriftensammlung und stv. Direktor der Wienbibliothek im Rathaus. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen Kultur- und Literaturgeschichte. Zuletzt erschienen: „Im Epizentrum des Zusammenbruchs. Wien im Ersten Weltkrieg“ (2013). Sein aktuelles Buch zusammen mit Andreas Weigl bei Residenz: „Die erste Stunde Null".

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Michaela Pfundner

geboren 1965 in Amstetten. Langjährige Tätigkeit am Bildarchiv des Instituts für Zeitgeschichte. Seit 2010 stellvertretende Direktorin von Bildarchiv und Grafiksammlung und Leiterin der Abteilung Bilddokumentation der Österreichischen Nationalbibliothek. Zuletzt erschienen: "Kinder wie die Zeit vergeht" (2013).

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Jutta M. Pichler

2006-2011 Direktorin des Karikaturmuseum Krems. Seit 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems. Ausstellungskuratorin und Autorin zahlreicher Publikationen zum Thema Karikatur und Bildsatire, zuletzt erschienen: "Ich traue meinen Augen nicht" (2011).

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Walter Pichler

geboren 1936, verstorben 2012. Zuletzt lebte und arbeitete er in St. Martin im Burgenland. 1955 Abschluss an der Hochschule für angewandte Kunst Wien, ab 1960 längere Auslandsaufenthalte in Paris und New York. Einzelausstellungen im Museum of Modern Art New York, 1968 Teilnahme an der documenta in Kassel und 1982 an der Biennale in Venedig. 1998 fand eine große Retrospektive im Stedelijk Museum in Amsterdam statt. 1972 siedelte sich Walter Pichler in St. Martin an, wo er gute Bedingungen für seine bildhauerische Arbeit vorfand. Walter Pichler prägte mit seinen Umschlaggestaltungen, die er von 1961 bis 2000 für den Residenz Verlag machte, nachhaltig das Erscheinungsbild des Verlags. Von ihm stammt auch das Verlagslogo mit den Buchstaben RV in einem Oval (intern RV-Ei genannt). Zuletzt bei Residenz erschienen: "Zeichnungen" (1996).

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Markéta Pilátová

geboren 1973 in Prag, Studium der Romanistik und Geschichte. Autorin, Übersetzerin und Journalistin. Sie leitet das Auslandsressort der tschechischen Wochenzeitschrift „Respekt“ und lebt in Prag. „Wir müssen uns irgendwie ähnlich sein“ ist ihr erster Roman, er wurde von Kritik wie Publikum in Tschechien gefeiert.

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Erika Pluhar

geboren 1939 in Wien, war seit ihrer Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar bis 1999 Schauspielerin am Burgtheater in Wien. Sie textet und interpretiert Lieder, hat Filme gedreht und zahlreiche Bücher veröffentlicht. 2000 erhielt sie das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien und 2009 Erika Pluhar den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln. Zuletzt erschienen: "Gegenüber" (2016), "Anna - Eine Kindheit" (2018).

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Rosemarie Poiarkov

geboren 1974 in Baden bei Wien, studierte Philosophie, Germanistik und Politikwissenschaft in Wien, wo sie auch lebt. Nach und neben Tätigkeiten als Journalistin und Trainerin für Deutsch als Fremdsprache arbeitet sie heute vorrangig als Autorin (Prosa, Theatertexte, Hörspiele) und Dramaturgin bei Theaterperformances. 2001 war sie Stipendiatin im LCB Berlin. Sie hat bisher den Erzählband „Eine CD lang“ (2001) sowie die Erzählung „Wer, wenn nicht wir?“ (2007) veröffentlicht. Für ihr Romandebüt „Aussichten sind überschätzt“ bekam sie das Projektstipendium des bmukk Österreich und ein Stipendium der Literar-Mechana zugesprochen.

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Martin Pollack

geboren 1944 in Bad Hall. Studium der Slawistik und osteuropäischen Geschichte. Übersetzer polnischer Literatur, Journalist und Autor, 1987– 1998 Korrespondent des SPIEGEL in Wien und Warschau. Zahlreiche Preise, u. a. den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln (2007) und den Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung (2011). Lebt im Südburgenland und in Wien. Zuletzt erschienen: „Der Tote im Bunker. Bericht über meinen Vater“ (2004), „Wer hat die Stanislaws erschossen? Reportagen“ (2008), „Kaiser von Amerika. Die große Flucht aus Galizien“ (2010), „Kontaminierte Landschaften“ (2014), „Topografie der Erinnerung“ (2016).

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