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Autor*innen

Peter Bieri

geboren 1944 in Bern, verstorben 2023 in Berlin, war Professor für analytische Philosophie an der Freien Universität Berlin. Zuvor war er Professor in Heidelberg, Bielefeld und Marburg. Mitglied der Göttinger Akademie der Wissenschaften, Auszeichnung mit der Lichtenberg-Medaille, Ehrendoktor der Universität Luzern. Unter dem Namen Pascal Mercier Autor von vier Romanen, darunter „Nachtzug nach Lissabon“ und „Lea“. Für das literarische Werk ausgezeichnet mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem Premio Grinzane Cavour. Zuletzt bei Residenz erschienen: „Wie wollen wir leben?" (2011).

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Bergsveinn Birgisson

geboren 1971 in Rejkjavik, studierte altnordische Literatur in Bergen (Norwegen) und forscht vor allem zur Dichtung des skandinavischen Mittelalters. Er publizierte zwei Gedichtbände sowie Essays und mehrere Romane, die zahlreiche Preise gewannen. Birgisson lebt in Bergen, wo er auch an der Universität lehrt. Auf deutsch erschienen zuletzt sein gefeiertes Romandebüt „Die Landschaft hat immer recht“ (2018), „Quell des Lebens“ (2020), mit dem er auf der Shortlist für den Preis des Nordischen Rates und für den Isländischen Literaturpreis stand und „Antwort auf den Brief von Helga“ (2022).

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Max Blaeulich

geboren in Salzburg, Kaufmannslehre, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte. Tätigkeit als Antiquar und Mitarbeit bei verschiedenen Literaturzeitschriften. Zahlreiche Veröffentlichungen als Autor, Herausgeber und Verleger der Edition Tartin. Als bildender Künstler Ausstellungen seit 1980. Blaeulich lebt in Salzburg und wurde 2009 mit dem Buchpreis der Salzburger Wirtschaft ausgezeichnet. Bei Residenz sind die drei Bände seiner "Menschenfresser"-Trilogie erschienen: "Kilimandscharo zweimeteracht" (2005), "Gatterbauerzwei oder Europa überleben" (2006), "Stackler oder Die Maschinerie der Nacht" (2008), "Unbarmherziges Glück" (2014).

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Karl Blecha

Soziologe, langjähriger Abgeordneter zum Nationalrat, Bundesminister für Inneres a.D., seit 1999 Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs.

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Alexandra Bleyer

geboren 1974 in Klagenfurt, ist promovierte Historikerin und hat bereits mehrere populäre Sachbücher veröffentlicht. Sie arbeitet außerdem als Essayistin und Kolumnistin (u. a. Salzburger Nachrichten).

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Philipp Blom

geboren 1970 in Hamburg, Studium der Philosophie, Geschichte und Judaistik in Wien und Oxford, Promotion in Geschichte. Blom lebte und arbeitete in London und Paris als Autor und Journalist, seit 2006 in Wien. International bekannt wurde er mit seinen mehrfach ausgezeichneten Sachbüchern über die Aufklärung, den Ersten Weltkrieg und die Zwischenkriegszeit. Daneben verfasste er mehrere Romane. Publikationen u.a.: „Der taumelnde Kontinent. Europa 1900–1914“ (2009), „Böse Philosophen. Ein Salon in Paris und das vergessene Erbe der Aufklärung“ (2011), „Die zerrissenen Jahre. 1918–1938“ (2014), „Bei Sturm am Meer“ (Roman, 2016). Zuletzt erschienen: „Gefangen im Panoptikum - Reisenotizen zwischen Aufklärung und Gegenwart" (2017).

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Artur Bodenstein

geboren 1974, lebt als freier Illustrator und Designer in Wien. Er ist seit 2005 für das äußere Erscheinungsbild der Wiener Wortstaetten verantwortlich.

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Luc Bondy

geboren 1948 in Zürich, aufgewachsen zum Teil in Frankreich. Studium bei dem Pantomimen Jacques Lecoq in Paris, Regie-Debut am Théatre Universitaire in Paris. Inszenierungen an großen deutschen Bühnen wie dem Hamburger Thalia Theater und der Städtischen Bühne Frankfurt. 1985-87 Ko-Direktion der Berliner Schaubühne. 1985 Schauspieldirektor der Wiener Festwochen, 1997 künstlerischer Leiter, seit 2001 Intendant. 1997-2001 Gastprofessor für Regie am Wiener Max-Reinhardt-Seminar. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Deutschen Kritikerpreis und den Nestroy-Theaterpreis. Bondy gilt als Regisseur am Schnittpunkt zwischen Theater und Oper, Literatur und Film, sowie als Meister der Zwischentöne.

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Klaus Bonn

geboren 1958, studierte Literaturwissenschaft, Anglistik und Philosophie in Mainz, freier Übersetzer, Autor und Lehrbeauftragter. Er übersetzte Thoreaus „Briefe an einen spirituellen Sucher“ (2012).

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Mano Bouzamour

geboren 1991 in Amsterdam. Er studiert Geschichte und lebt als Klaviervirtuose und Autor in Amsterdam. „Samir, genannt Sam“ ist sein autobiografischer Debütroman. Das Buch wurde in den Niederlanden als Roman einer neuen, urbanen Generation gefeiert, der Stoff wurde für Film, Theater und Hörspiel bearbeitet. Bouzamour schreibt jede Woche eine vieldiskutierte Kolumne in der Tageszeitung Het Parool.

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Scott Bradfield

geboren 1955 in Kalifornien. Er unterrichtete amerikanische Literatur und kreatives Schreiben an der University of Storrs. Heute lebt Bradfield in London und ist Autor zahlreicher Bücher. Schon bei seinem Debüt „Die Geschichte der leuchtenden Bewegung“ wurden Bradfields elektrisierende Beschreibungskunst und die poetische Intensität gefeiert. Zuletzt erschienen: "Die Leute, die sie vorübergehen sahen" (2013).

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Christo Brand

geboren 1960, wuchs auf einer Farm im südwestlichen Südafrika auf. Um dem Dienst bei der Armee zu entgehen, ließ er sich zum Gefängniswärter ausbilden. Auf Robben Island, wo Nelson Mandela und andere Bürgerrechtskämpfer des African National Congress (ANC) inhaftiert waren, entwickelte sich zwischen Brand und seinem prominentesten Gefangenen eine dauerhafte Freundschaft, die bis zum Tod des großen Kämpfers gegen die Apartheid andauerte. Brand lebt heute in Kapstadt und arbeitet wieder auf Robben Island, wo sich heute eine nationale Gedenkstätte befindet.

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Judith Brandner

geboren 1963 in Salzburg. Studierte Japanologie und befasst sich seit fast 40 Jahren mit Japan. Zahlreiche längere Aufenthalte in Japan. TV- und Radiojournalistin, Publizistin. Arbeitet derzeit für die ORF-Wissenschaftsabteilung / Fernsehen. Langjährige Moderatorin der Ö1-Sendung „Radiokolleg“ und Beitragsgestalterin für Ö1, öffentlich-rechtliche Sender in Deutschland und in der Schweiz. Lehraufträge an Universitäten in Nagoya und Wien. Zahlreiche Publikationen, u. a. „Zuhause in Fukushima“ (2014), "Japan -  Inselreich in Bewegung" (2019). www.judithbrandner.at

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Alois Brandstetter

geboren 1938 in Pichl (Oberösterreich), lehrte als Professor für Deutsche Philologie an der Universität Klagenfurt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Kulturpreis des Landes Oberösterreich (1980), Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig (1984), Kulturpreis des Landes Kärnten (1991), Adalbert-Stifter-Preis und Großer Kulturpreis des Landes Oberösterreich (2005), Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (2018). Zuletzt erschienen: „Lebenszeichen“ (2018), „Lebensreise“ (2020) und „Nachspielzeit“.

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Maria-Luise Braunsteiner

Maria-Luise Braunsteiner lehrt an der Pädagogischen Hochschule im Department für Angewandte Kinder- und Jugendwissenschaft.

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Uli Brée

Uli Brée gilt als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren im deutschsprachigen Raum. Der ORF hat ihm zahlreiche Quotenhits zu verdanken. Er hat Filme wie „Brüder“, „Live is life“ oder die Serien „Vorstadtweiber“ und „Vier Frauen und ein Todesfall“, aber auch zahlreiche österreichische Tatort-Drehbücher allein oder gemeinsam mit Rupert Henning verfasst. Mit Rupert Henning und André Heller arbeitet Uli Brée derzeit an einem Kinoprojekt, 2016 erschien sein erster Roman „Vorstadtweiber – Wie alles begann“. Zuletzt erschienen: „Schwindelfrei" (2017).

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Helmut Brenner

geboren 1948 in Neuss, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den künstlerischen Strömungen des Wiener Fin de Siècle. Seit 2006 freischaffender Publizist, Redakteur der deutschen Ausgabe der Familienbriefe Mahlers („Liebste Justi!“, 2006), Mitarbeit am Katalog zu den Mahlerausstellungen 2010 und 2011 in Wien und München. Er lebt in Meerbusch bei Düsseldorf.

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