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Autoren

Elisabeth Heisenberg

geboren 1914 in Köln als Elisabeth Schumacher, war die Frau von Werner Heisenberg, der 1932 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurde. Elisabeth Heisenberg starb 1998 in Göttingen. Zuletzt erschienen: "Meine liebe Li! Der Briefwechsel 1937-1946" (2011).

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Werner Heisenberg

geboren 1901, gestorben 1976, wirkte maßgeblich auf dem Gebiet der theoretischen Physik und der Quantenmechanik, für die Formulierung der „Heisenbergschen Unschärferelation“ erhielt er 1933 den Nobelpreis für Physik. 1933–1945 blieb er in Deutschland, was ihn vielfachen Anfeindungen aussetzte. Seit 1939 arbeitete er an der Entwicklung eines Atomreaktors, wurde 1945 in England interniert und 1946 zum Wiederaufbau seines Instituts nach Göttingen entlassen. 1958–1970 leitete er das Max-Planck-Institut für Physik in München. Zuletzt erschienen: "Meine liebe Li! Der Briefwechsel 1937-1946" (2011).

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Cornelius Hell

Geboren 1956 in Salzburg, Studium der Germanistik und katholischen Theologie, seit 1993 als freier Autor, Übersetzer und Kritiker tätig. Cornelius Hell übersetzt aus dem Litauischen, er erhielt u.a. 2004 den Preis des litauischen Schriftstellerverbandes für Lyrik-Übersetzungen, 2015 die höchste Auszeichnung des Kulturministeriums der Republik Litauen sowie 2019 den Österreichischen Staatspreis für literarisches Übersetzen. Für den Residenz Verlag übersetzte er die Werke von Undiné Radzevičiūtė.

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Clemens Hellsberg

geboren 1952 in Linz, studierte Musikwissenschaft und Alte Geschichte an der Universität Wien sowie Violine an der Musikhochschule Wien. Seine Karriere an der Wiener Staatsoper begann 1976. 1980 erfolgte seine Aufnahme in den Verein Wiener Philharmoniker, dessen Vorstand er von 1997 bis 2014 war. Sein aktuelles Buch beim Residenz Verlag: "Eine glückhafte Symbiose"

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Abt Gregor Henckel Donnersmarck

geboren 1943 in Breslau, aufgewachsen in Klagenfurt, studierte zunächst an der Hochschule für Welthandel in Wien. Nach einer Karriere als Diplomkaufmann und Manager in der Privatwirtschaft trat er 1977 in das Cistercienserkloster Heiligenkreuz ein, studierte Theologie und wurde 1982 zum Priester geweiht. Seit 1999 steht er dem Kloster als Abt vor. Zuletzt bei Residenz erschienen: "ora @ labora" (2010).

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Peter Henisch

Peter Henisch, geboren 1943 in Wien. Studium der Germanistik, Philosophie, Geschichte und Psychologie. Mitbegründer, Liedtexter und Sänger der Gruppe "Wiener Fleisch und Blut" (1975) sowie Mitbegründer der Zeitschrift "Wespennest". Seit 1971 lebt er als freieschwebender Schriftsteller in Wien, Niederösterreich und der Toskana. Erste literarische Veröffentlichung 1971 mit "Hamlet bleibt". 1975 erschien sein Roman "Die kleine Figur meines Vaters" (überarbeitete Neuauflage Residenz 2003), in dem er sich mit der Vergangenheit seines Vaters als offizieller Kriegsfotograf während des Nationalsozialismus auseinandersetzte, das bis heute ein Kultbuch geblieben ist. Musikalisch arbeitet er vor allem mit Woody Schabata und Hans Zinkl zusammen. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Anton-Wildgans-Preis, Literaturpreis der Stadt Wien. Mit den Romanen "Die schwangere Madonna" (Residenz, 2005) und "Eine sehr kleine Frau" (2007) war Peter Henisch für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschienen: "Der verirrte Messias" (2009) "Kaum ein anderer österreichischer Autor macht so wenig Aufhebens von sich; und kaum einer hat die soziale und politische Entwicklung seines Landes in mittlerweile über zwanzig Büchern so präzise beschrieben wie er. Kritik hat er allerdings nie in der landesüblichen Form der rhetorischen Übertrumpfung betrieben, und vielleicht war es diese Tugend, sich der Routine wohlfeiler Empörung zu versagen und stattdessen den empörenden Verhältnissen geduldig auf den Grund zu gehen, die Peter Henisch den gebührenden Erfolg bis heute vorenthalten hat." Karl-Markus Gauß über Peter Henisch. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Vom Wunsch, Indianer zu werden" (2012).

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Karl Ignaz Hennetmair

geboren 1920 in Linz, verstorben 2018, lebte in Ohlsdorf. Er war Handelsreisender, Ferkelgroßhändler und Immobilienmakler. Bei Residenz erschienen: „Ein Jahr mit Thomas Bernhard. Das versiegelte Tagebuch 1972“.

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Ernst Herbeck

geboren 1920 in Stockerau, Niederösterreich, war 45 Jahre lang Patient in der Niederösterreichischen Landesnervenklinik Gugging. Unter Anleitung seines Arztes Leo Navratil begann Herbeck Gedichte zu schreiben. Bekannt wurde er mit Veröffentlichungen unter dem Pseudonym "Alexander" (Residenz Verlag 1982). 1992 folgte eine weitere Auswahl seiner Gedichte und Texte unter dem Titel "Im Herbst da reiht der Feenwind". Ernst Herbeck starb 1991 in Gugging.

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Josef Herfert

geboren 1965 in St. Pölten, arbeitete nach dem HTL-Abschluss in Starkstromtechnik als Fotoassistent bei Ulrike Pichler in Wien. 1987 wagte er mit einem eigenen Studio in Wien den Schritt in die Selbstständigkeit und fasste in der Werbefotografie Fuß. 1999 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Carla ein Fotostudio in St. Pölten. Neben vielfältigen Fotoprojekten aus den Bereichen Architektur, Innenarchitektur, Food, Industrie, Akt, Portrait, Life und Landschaft, veröffentlichte er 2007 den Bildband „Waidhofen/Ybbs“. Er lebt mit seiner Frau und ihren beiden Töchtern in St. Pölten. Zuletzt erschienen: "St Pölten" (2009).

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Bernhard Herrman

Historiker, Germanist, langjähriger Mitarbeiter von Ö1 und Autor von Radio-Features zu Literatur, bildender Kunst und Musik. Herrman lebt in Wien und stammt aus der Familie von Albert Herzog, dem Verwalter der Sandgrube und Geliebten von August Rieger. Ihm ist die Auffindung und Aufarbeitung der gesamten Korrespondenz sowie der Gerichtsakten rund um die Arisierung der Riede Sandgrube zu verdanken.

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Andreas Heusler

geboren 1960 in Calw, hat Geschichte und Politikwissenschaft in München und Tübingen studiert. Seit 1994 leitet er die Sachgebiete Zeitgeschichte und Jüdische Geschichte am Stadtarchiv München. Zuletzt erschienen: „Das Braune Haus. Wie München zur ‚Hauptstadt der Bewegung‘ wurde“ (2008), "Lion Feuchtwanger" (2014).

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Christian Ide Hintze

geboren 1953 in wien. lyriker, performance & multi media poet, direktor der „schule für dichtung“. publiziert bücher, tapes, cds, dvds, websites. 1974: zettel (interaktive poesie). 1983: mmm (visuelle poesie). 1984: temple li-te (infrastrukturelle poesie). 1987: die goldene flut (literarische poesie). 1993: hanoi teachings (instruktive poesie). 2000: [ampf] (akustische poesie). 2009: nantzn (performative poesie). 2009: hg. falco. lyrics complete. arbeitet an der realisierung einer 7-teiligen poetik (www.ide7fold.net). Zuletzt erschienen (Hrsg.): "Falco's many languages" (2010).

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Martin Hochleitner

ist Kunsthistoriker und seit 2012 Direktor des Salzburg Museum. Zuvor leitete er von 2000 bis 2012 die Landesgalerie Linz. Er unterrichtet seit den 1990er-Jahren an verschiedenen Universitäten und erhielt 2013 den Österreichischen Staatspreis ars docendi für exzellente Lehre.

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Werner Hofmann

geboren 1928 in Wien, international renommierter Kunsthistoriker, Gründungsdirektor des Museums des 20. Jahrhunderts in Wien und langjähriger Direktor der Kunsthalle Hamburg. Seine Publikation „Die Karikatur. Von Leonardo bis Picasso“ zählt zu den wichtigsten Standardwerken zum Thema Karikatur. Er starb 2013 in Hamburg. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Ich traue meinen Augen nicht." (2011).

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Maria Höger

geboren 1987 in Rosenheim / Deutschland. Studium der Kunstpädagogik und Kunstgeschichte an der Ludwig- Maximilians-Universität München. Seit 2013 Tätigkeit für den Verein – Freunde des Hauses der Künstler in Gugging. Dazu ab 2015 wissenschaftliche Mitarbeit am Zentrum für Museale Sammlungswissenschaften der Donau-Universität Krems sowie Kunstvermittlung im museum gugging. Interessensschwerpunkte: Kunst aus Gugging, zeitgenössische Kunst und „Art Brut“ in Vergangenheit und Gegenwart. Lebt in Wien. Zuletzt erschienen (Hrsg.): "Johann Garber - Karl Vondal" (2017), "philipp schöpke.!"

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Adolf Holl

geboren 1930 in Wien, gestorben 2020 in Wien. 1954 zum Priester geweiht. Sein Buch „Jesus in schlechter Gesellschaft“ (1971) brachte ihn in Konflikt mit der katholischen Kirche. 1976 folgte die Suspendierung vom Priesteramt. Er lebte in Wien als Schriftsteller und freier Publizist. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik (2003) und Axel-Corti-Preis (2006). „Wie gründe ich eine Religion“ (2009), „Das Adolf-Holl-Brevier" (2010), „Können Priester fliegen?“ (2012), „Braunau am Ganges" (2015)

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Albert Holler

geboren 1955 in Salzburg als Sohn einer italienisch sprechenden Triestinerin und eines deutsch sprechenden Jugoslawen. Er lebt seit 1966 in Graz, wo er als Facharzt für innere Medizin an einem Krankenhaus arbeitet. „Entfernte Heimkehr“ ist seine erste literarische Veröffentlichung.

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Deborah Holmes

geboren 1973 in Cherry Burton, Nordengland. Literaturwissenschafterin und Kulturhistorikerin. Sie studierte Germanistik und Romanistik in Oxford, Pavia und Salzburg und lehrte an verschiedenen Universitäten in Großbritannien, Österreich, Deutschland, Italien. Holmes lebt in Wien und Canterbury (GB) und lehrt zur Zeit Germanistik an der University of Kent. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Langweile ist Gift" (2012).

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Claudio Honsal

geboren 1958 in Braunau am Inn, ist Print- und TVJournalist („Kurier“, „News“, „Maxima“, ORF, ATV, Puls TV, Servus TV) und Autor von Büchern und Drehbüchern. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Pecorino und die Kunst des Pilgerns" (2011).

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Dieter Hornig

1954 in Österreich geboren, lebt seit 1976 in Frankreich. Literarischer Übersetzer seit 1980 von u.a. Roland Barthes, Henri Michaux und Julien Gracq. Übersetzungen ins Französische (u.a. Elfriede Jelinek, Benedikt XVI.) Europäischer Übersetzerpreis 1995, österr. Staatspreis 2002. Für den Residenzverlag übersetzte er zusammen mit Katrin Thomaneck.

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