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Autor*innen

Clemens J. Setz

geboren 1982 in Graz. Seit 2001 Studium der Mathematik und Germanistik an der Karl-Franzens-Universität, Graz. Obertonsänger. Übersetzer. (Gründungs-)Mitglied der Literaturgruppe Plattform. Hat drei Katzen. Veröffentlichungen von Gedichten und Erzählungen in Zeitschriften und Anthologien, u. a. manuskripte, Lichtungen, Jahrbuch der Lyrik 2007, "Stimmenfang" (2006), sowie im Rundfunk. „Söhne und Planeten“ (2007), seine erste eigenständige Buchveröffentlichung, wurde für den aspekte-Literaturpreis nominiert. 2008 wurde er bei den 32. Tagen der deutschsprachigen Literatur (Bachmann-Preis) mit dem Ernst-Willner-Preis ausgezeichnet. Sein Roman "Die Frequenzen" (2009) wurde für den Deutschen Buchpreis 2009 (Shortlist) nominiert und gewann den Bremer Literaturpreis 2010.

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Klaus Siblewski

geboren in Frankfurt am Main, schreibt von Zeit zu Zeit Literaturkritiken, ist seit 1980 Verlagslektor und prägte das Programm des Luchterhand Verlags. Er lehrt als Professor am Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft an der Universität Hildesheim. 2005 hat er die „Deutsche Lektorenkonferenz“ gegründet. Zuletzt hat er die „Poetischen Werke von Ernst Jandl in 6 Bänden“ herausgegeben (abgeschlossen 2016). Sein aktuelles Buch beim Residenz Verlag: „Der Gelegenheitskritiker"

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Wolfram Siebeck

geboren 1928 in Duisburg, lebt auf Burg Mahlberg in der Ortenau. Seit 1958 kulinarischer Kolumnist für „stern“, „Die Zeit“, „Feinschmecker“, „ZeitMagazin Leben“ sowie Restaurantkritiker und Buchautor. Zuletzt erschienen: „Die Deutschen und ihre Küche“ (2007), „Das Kochbuch der verpönten Küche“ (2008), „Siebecks Seitenhiebe. Aus dem Leben eines Berufsessers“ (2008). Bei Residenz erschien zuletzt: "Wolfram Siebeck isst unterwegs" (2011).

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Irmgard Siepmann

geboren 1951 in Bayern, seit 1978 Wahlkärntnerin, gestorben im August 2020. Langjährige Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie. 2004 Abbruch der »Industrieschauspielerei« – anschließend Hinwendung zur eigenen Sprachfertigkeit, die sich in sogenannten »VerDICHTungen« äußert. Martin F. Hahnl (maha) und Irmgard Siepmann (isi) konstituieren sich 1991 als KünstlerDuo 1000& [sprich: tausendplus] und gründen 2004 die »Denkgalerie«. Der Künstlername verweist auf den Arbeits- und Lebensmittelpunkt auf über 1000 Meter Seehöhe auf der Kärntner Saualpe. Zuletzt erschienen: "facehook" (2015).

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Irmgard Siepmann

geboren 1951 in Bayern, seit 1978 Wahlkärntnerin, gestorben im August 2020. Langjährige Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie. 2004 Abbruch der »Industrieschauspielerei« – anschließend Hinwendung zur eigenen Sprachfertigkeit, die sich in sogenannten »VerDICHTungen« äußert. Martin F. Hahnl (maha) und Irmgard Siepmann (isi) konstituieren sich 1991 als KünstlerDuo 1000& [sprich: tausendplus] und gründen 2004 die »Denkgalerie«. Der Künstlername verweist auf den Arbeits- und Lebensmittelpunkt auf über 1000 Meter Seehöhe auf der Kärntner Saualpe. Zuletzt erschienen: "facehook" (2015).

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Cordula Simon

geboren 1986 in Graz. Studierte deutsche und russische Philologie in Graz und Odessa, wo sie von 2011 bis 2015 auch lebte. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a. in „manuskripte“, „lichtungen“, „Zeit-Campus“ sowie „Fleisch“. 2013 Teilnahme an den „37. Tagen der deutschsprachigen Literatur“. Cordula Simon war Stipendiatin des Literarischen Colloquiums Berlin und erhielt für ihr Werk zahlreiche Preise. Zuletzt im Residenz Verlag erschienen: „Wie man schlafen soll“ (2016), „Der Neubauer“ (2018) und "Die Wölfe von Pripyat" (2022). https://www.cordula-simon.at/

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Marek Šindelka

geboren 1984 in Polička, Tschechien. Er studierte Kulturwissenschaften an der Karlsuniversität und Drehbuch an der Filmakademie in Prag. Marek Šindelka hat bisher Lyrik, Prosa sowie Drehbücher verfasst und für seine Werke den Jiří Orten Preis sowie zweimal den Magnesia Litera Prosa Preis für das Buch des Jahres erhalten. „Der Fehler“ (orig. „Chyba“, 2008) ist Šindelkas erster Roman, zuletzt erschienen: "Únava materiálu", 2016.

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Wilhelm Sinkovicz

geboren 1960 in Wien, studierte Komposition am Konservatorium der Stadt und Musikwissenschaft an der Universität Wien. Als erster Musikkritiker ist er Mitglied der Redaktion der Tageszeitung Die Presse. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Alban Berg" (2008).

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Alexander Sitzmann

geboren 1974 in Stuttgart. Studium der Skandinavistik und Slawistik in Wien, forscht und lehrt an der dortigen Universität. Seit 1999 Übersetzer aus dem Englischen, Bulgarischen, Mazedonischen und den skandinavischen Sprachen. Andreas Sitzmann erhielt u.a. 2004 den Ehrenpreis des bulgarischen Kultusministeriums und 2016 den Österreichischen Staatspreis für literarische Übersetzung. Für den Residenz Verlag übersetzte er die Werke von Alek Popov, Ida Hegazi Høyer und Kenneth Moe. 

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Wolfgang Slapansky

geboren 1959 in Wien, gestorben im August 2017, war Journalist beim ORF-Radio (Religion und Wissenschaft) und Kulturwissenschafter, hat mehrere Bücher zu Themen der Alltagskultur Bücher verfasst und an Ausstellungen mitgearbeitet. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Das Wunder Wein" (2009).

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Juliana Socher

geboren 1989 in Dresden. Nach einem Abstecher in die Linguistik hat sie mit dem Genre der Reportagefotografie ihr Medium für das Geschichtenerzählen gefunden und arbeitet seit 2012 als freie Fotografin. Im Fokus ihrer Arbeit steht das scheinbar Unscheinbare und das schnell Übersehene. Zuletzt erschienen (Fotos): "Altweiberwohnen" (2016).

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Erich Sokol

geboren 1933, gestorben 2003, gilt als einer der profiliertesten und international renommiertesten Zeichner, Karikaturisten und Cartoonisten Österreichs. Neben seiner Tätigkeit bei bedeutenden österreichischen und internationalen Zeitschriften und Zeitungen arbeitete Erich Sokol auch für das Magazin Playboy.

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Architekturbüro soma

Das soma Architekturbüro hat Geschäftsstellen in Wien und Salzburg. 2012 gestaltete das Architekturbüro einen Themenpavillon für die EXPO Yeosu in Korea. Zuletzt bei Residenz erschienen: "One Ocean" (2012). 

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Johann Sonnleitner

geboren 1958. Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Wien; Universitäts-Assistent am Institut für Germanistik daselbst. Zahlreiche Publikationen zur österreichischen Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Hanswurstiaden" (1996).

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Christine Sonvilla

geboren 1981 in Klagenfurt, lebt in Mürzzuschlag. Nach Studien der Germanistik und Biologie machte sie sich als Fotografin, Filmerin und Autorin mit Fokus auf Naturthemen selbstständig. Sonvilla konzentriert sich in ihrer Arbeit auf Natur- und Artenschutz-Themen. Für jene zu sprechen, die es selber nicht können, das ist ihr ein Anliegen. Ihre Arbeiten wurden mehrfach international ausgezeichnet und erschienen u. a. im National Geographic Magazin. Zuletzt erschienen: „Europas kleine Tiger“ (2021).

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Johannes Spalt

geboren 1920 in Gmunden, Oberösterreich. Studium an der Höheren Staatsbauschule Salzburg, arbeitete als freischaffender Architekt in Gmunden und Wien. 1949–1952 Studium an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Clemens Holzmeister. Mitbegründer der Arbeitsgruppe 4 (mit Friedrich Kurrent und Wilhelm Holzbauer). Ab 1969 eigenes Atelier in Wien und bis 1974 teilweise Zusammenarbeit mit Friedrich Kurrent. Professur und Leiter einer Meisterklasse an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien (ab 1973); von 1975–1979 Rektor. Architekturpreis der Stadt Wien (1970). Johannes Spalt starb am 2. Oktober 2010 kurz nach seinem 90. Geburtstag. Wichtige Bauten mit der Arbeitsgruppe 4: Pfarrkirche Parsch in Salzburg, 1953–1956 Seelsorgezentrum Steyr-Ennsleiten (mit Johann Georg Gsteu), 1958–1960 und 1968–1970 Kolleg St. Josef in Salzburg-Aigen, 1960–1964 mit Friedrich Kurrent: „Terra“ Baumaschinen AG, Vösendorf, 1964–1965 Z-Sparkasse Reinprechtsdorferstraße, Wien 5, 1971 Z-Sparkasse in Florisdorf, Wien 21, 1970–1974 alleine: Wohnhaus F. Wittmann, Etsdorf/Niederösterreich, 1975 Erweiterung des Wohnateliers Wander Bertoni, Wien, 1976 Salvatorkirche, Wien 10, 1976–1979 Haus Draxler, Wien 19,1988 (Quelle: Architekturzentrum Wien). Zuletzt bei Residenz erschienen: "Johannes Spalt. Wahlverwandschaften." (2010).

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Danielle Spera

geboren 1957 in Wien, Studium der Publizistik und Politikwissenschaft, 1978 bis 2010 Journalistin, Reporterin, Moderatorin und Redakteursrätin im ORF. Seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Seit 2013 Universitätsrätin an der MUI, Präsidentin von ICOM-Österreich, Autorin zahlreicher Bücher und Beiträge zu zeitgenössischer Kunst, jüdischen Themen und bei der Zeitschrift NU. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Lessing zeigt Lessing" (2015).

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Manes Sperber

geboren 1905 in Galizien und verstorben 1984 in Paris, wurde durch die Romantrilogie „Wie eine Träne im Ozean“ (1961), eine Absage an den Kommunismus, weltberühmt. Zahlreiche Auszeichnungen, u. a. Friedenspreis des deutschen Buchhandels (1983). „Kultur ist Mittel, kein Zweck“ ist Teil des Nachlasses von Manès Sperber im Österreichischen Literaturarchiv.

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Gabriele Spindler

geboren 1972, Studium der Kunstgeschichte an der Universität Salzburg. Seit 2000 Kuratorin für moderne und zeitgenössische Kunst, seit 2012 Leiterin der Landesgalerie Linz am Oberösterreichischen Landesmuseum. Zuletzt bei Residenz erschienen (Hrsg.): "Franz Sedlacek. Chemiker der Phantasie." (2014).

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Burkhard Spinnen

geboren 1956 in Mönchengladbach. Er studierte Germanistik, Publizistik und Soziologie. Er war wissenschaftlicher Assistent am Germanistischen Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und lebt seit 1996 als freier Autor in Münster. Zahlreiche Auszeichnungen. Zuletzt bei Residenz erschienen: "Auswärtslesen. Eine Litanei." (2010).

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